Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste zum Reinschnuppern in den Klub: Jeweils Dienstag & Freitag von 19:00 – 22:00 Uhr bieten wir einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

HMM 2026, Bezirksliga A: HSK 12 weiter ungeschlagen!

Am 20. Februar 2026 fand für HSK 12 die vierte Runde in der Bezirksliga A statt: ein Heimspiel gegen Wilhelmsburg stand auf dem Zettel.

Der Wettkampf begann ziemlich friedlich mit Punkteteilungen von Eva Maria Zickelbein und Martin Sokol. Kurze Zeit später folgten Jonathan Busch (bis zum letzten Zug konzentriert bleiben, lautet hier die Devise!) und Alexander Winklmann, dessen Gegner einfach nicht mehr wollte und alles abtauschte. Dann war abzusehen, dass Tobias Stolzenburg am 8. Brett trotz Krankheit und Zeitnachteil wieder mal einen Sahnetag erwischt hat und schon wieder wirklich sauber und positionell sehr sicher einen vollen Punkt zur Führung eingefahren hat – toll!

Und besonders gefreut hat uns dann, dass auch sein Nachbar an diesem Abend, Leopold Peters, nachzog und ebenfalls gewann: hier war ich mir zwischendurch im Mittelspiel nicht so sicher, weil Leopold einen rückständigen Bauern in der d-Linie hatte und etwas gedrückt stand, aber eine Befreiungsaktion gelang und er spielte den Vorteil dann extrem sauber nach Hause – ein toller Sieg, der ihm zurecht Selbstvertrauen für kommende Partien liefern wird!

Wichtige Punkte an 7 und 8 für HSK 12: rechts mit Schwarz Leopold Peters und hinter ihm Tobias Stolzenburg. Foto: Eva Maria Zickelbein

Ein schöner Zwischenstand also mit 4:2 für HSK 12 und unsere beiden starken Spitzenbretter noch in Aktion!

Sehr lange Partien spielten Dominik Müller-Peters und Aras Kutlar. Foto: Eva Maria Zickelbein

Am Spitzenbrett spielte Dominik Müller-Peters mit Schwarz gegen die Wilhelmsburger Legende Hauke Reddemann. Zusammenfassung von Dominik: „Nach ausgeglichener Eröffnung, habe ich eher unfreiwillig das Risiko erhöht, weil mir nichts Besseres einfiel. Hauke fand 1-2 mal nicht den besten Verteidigungszug (hätte leichten Vorteil haben können) und so konnte mein Angriff durchdringen. „Mut“ zum Risiko wurde belohnt!“ Bescheiden wie immer, ich als Beobachterin fand es sehr eindrucksvoll, wie er mit g5-f4 die Hebel ansetzte und einen schönen Angriff startete! Mit diesem Sieg hatten wir schon den notwendigen Punkt für den Teamsieg eingefahren und so war es nur für Aras Kutlar am zweiten Brett persönlich sehr traurig, dass ihm die schwierige Stellung mit Mehrbauern seit der Eröffnung Zug für Zug entglitt und sein Gegner Justus Fellberg wirklich sehr stark spielte und am Ende verdient gewann – solche Tage gibt es und nächstes Mal wird es wieder andersrum sein, Aras!

Die Einzelergebnisse im Überblich:

Quelle: Hamburger Schachverband

Und richtig zufrieden blicken wir auf die Tabelle der Bezirksliga A:

Quelle: Hamburger Schachverband

Jetzt haben wir erst einmal fast zwei Monate Pause – erst nach Ostern geht es am 10. April mit einem Auswärtsspiel in Fischbek weiter. In der Zwischenzeit spielen die Kids die Hamburger Meisterschaften und vielleicht noch das Oster-Open – die Daumen sind gedrückt und wir freuen uns auf den nächsten Auftritt unser gut gemischten Kombo!

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