Unser Spitzenteam HSK 1 hat am vollen Ligasonntag die HSK-Fahne hochgehalten und ein perfektes Wochenende hingelegt! Mit 4,5:3,5 besiegte das Team die Schachfreunde Deizisau und machte damit zwei enorm wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt 🎉:

Zwar geriet Jan Gustafsson in einem Gambit gegen Tamas Banusz schon relativ früh unter die Räder, aber Konstantin Peyrer konnte mit einem schnellen Sieg mit schönem Opfer gegen Alexander Graf ausgleichen.

Auch Luis Egel spielte voll auf Angriff gegen Benjamin Gledura und wurde belohnt.

Alle weiteren Partien endeten Remis, so dass in der Endabrechnung zwei weitere Mannschaftspunkte standen, klasse! Die Partien können hier bei Lichess nachgespielt werden.
Weiter geht es schon in drei Wochen am 28. Februar und 1. März, wieder in Hamburg und diesmal im Stadion bei St. Pauli! Wir spielen dann gegen die SG Solingen (Bundesligadino wie wir!) und den Düsseldorfer SK.
Alle Ergebnisse und Tabellen hier beim Deutschen Schachbund.
In der 2. Bundesliga gab es in Kiel eine knappe Niederlagen gegen den SV Erkenschick 1923:

Aus der HSK-Brille betrachtet wäre ein 4:4 durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, aber auch so ist dieses lange Wochenende als Erfolg zu betrachten: vier Mannschaftspunkte machen den Klassenerhalten etwas greifbarer, allerdings sollte am letzten Wochenende in Aachen möglichst noch einmal gepunktet werden!
Zur 2. Liga beim Deutschen Schachbund.
Unser Oberligateam HSK 3 musste leider durch die dünne Personaldecke in HSK ziemlich leiden und verlor einige Spieler vorzeitig, da sie nun in HSK 2 festgespielt sind. Und da viele Spieler andere Verpflichtungen hatten, gelang es leider nicht, gegen die Schachfreunde Schwerin acht Spieler ans Brett zu bekommen. Mit einem kampflosen Punkt zum Start musste das Team leider eine 3:5 Niederlage hinnehmen, da nützte auch der starke Sieg von Arne Bracker am Spitzenbrett gegen GM Mikhail Simentsev nichts.
Und auch aus der Landesliga Hamburg gibt es nur einen kleinen Lichtblick zu vermelden: HSK 5 gelang mit nur sieben Spielern ein 4:4 gegen Weisse Dame. HSK 4 hielt sich wacker gegen SKJE (nur eine Niederlage und sieben Remisen gegen die mit Titelträgern gespickten Eppendorfer), aber HSK 6 musste mit nur 2,5 Brettpunkten aus Großhansdorf abreisen.

Die Spielerdecke ist in einigen Teams einfach zu dünn, so dass man sicher konstatieren muss, dass wir hier ein Team zu viel in der Liga haben. Einige Spieler kamen noch nie zum Einsatz und da muss man sich sicher auch fragen, warum man sich dann aufstellen lässt bzw. noch genug Interesse hat, in einem Team zu spielen und sich zumindest einige Termine einmal frei zu halten.
HSK 4 wird den Gang in die Stadtliga antreten, HSK 5 und 6 können sich halten, das wäre zum jetzigen Zeitpunkt die Prognose. Schade für HSK 4, aber da schlummern viele junge (und nicht mehr so junge) Talente, die dann gut auf andere Teams aufgeteilt werden können!