Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Unser HSK-Schachzentrum wird langsam wiederbelebt!

Am 25. Juni beginnen wir in kleinen Schritten und eröffnen den Spielbetrieb. Jeden Freitag ist dann von 18.30 – 22.00 geöffnet. Eine Anmeldung ist noch erforderlich.

Ab sofort dürfen geschlossene Trainingsgruppen wieder im Schachzentrum trainieren. Dazu müssen die Trainer die Bedingungen und Zeiten mit unserem Vorstand und Hygienebeauftragten Manfred Stejskal abklären.

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

DVM vor der letzten Runde

Drei anstrengende Doppelrunden sind in Willingen gespielt und vor der Schlussrunde steht bereits fest, dass der HSK nicht an die herausragenden Ergebnisse der letzten Jahre anknüpfen kann, aber weiterhin gute Platzierungen möglich sind.

Die U14w-Mannschaft spielt ein ordentliches Turnier und schnupperte nach Niederlage und Sieg am Freitag in der fünften Runde wieder an einer Überraschung gegen Offenbach, als Yvonne Wu, die bisher ein sehr gutes Turnier spielt, beim Stand von 1,5:1,5 in komplizierter Stellung den Gewinnweg leider nicht fand und am Ende der Gegnerin gratulieren musste. Gegen Essen-Werden gelang zum Tagesabschluss ein knapper Sieg, so dass sich die Mannschaft mit sechs Punkten im Mittelfeld befindet. Es führt der Karlsruher SF einen Punkt vor der SG Porz.

In der U20w führt das Schachzentrum Seeblick e.V. mit den vier Geschwistern Peglau vor dem punktgleichen USV Halle; der Rest ist hinreichend distanziert.

Unsere U14 hatte sich am Donnerstag ordentlich ausgeschlafen und pflügte sich dann ausgeruht mit drei 4:0-Siegen wieder an die Spitzenbretter. Gegner waren dort die Königsjäger Süd-West aus Berlin, die zuvor dem bis dato Spitzenreiter Borussia Lichtenberg ähnlich deutlich aufgezeigt hatten, wer in der Hauptstadt das Sagen hat. Lange sah es recht gut für den HSK aus, am Ende wendete sich aber das Blatt und die Partie ging mit 1,5:2,5 verloren – morgen kann mit einem Sieg gegen Borussia Lichtenberg aber noch die Vizemeisterschaft erreicht werden.

In der U16 konnte das HSK-Team auch die dritte Runde mit 2,5:1,5 gegen die starke Mannschaft des ESV Gera erfolgreich gestalten. In Runde vier warteten dann die alten Bekannten von den Schachzwergen aus Magdeburg zum Spitzenspiel. Dieses Mal hatten die Schachzwerge das bessere Ende für sich, für den HSK galt es nun dran zu bleiben. Dies gelang auch mit einem knappen Sieg gegen Empor Berlin, und in Runde 6 verloren die Magdeburger gegen den ESV Gera – doch leider auch der HSK gegen den FC Ergolding aus Bayern, so dass es in der letzten Runde „nur“ noch um die Plätze geht. Den Titel spielen vermutlich Gera und Ergolding aus, mit ganz viel Glück könnten aber auch die Schachzwerge noch vorn landen.

Die U20 spielt ein gutes Turnier und ließ den drei Punkten vom Donnerstag am Freitag drei weitere gegen den Post-SVUelzen (2) und die SG Baden-Baden (1) folgen. In Runde 5 wartete die topgesetzte Mannschaft der SG Porz, die ihrer Favoritenstellung gerecht wurde und dem HSK die erste Niederlage beibrachte. Gegen die SF Brackel gab es zum Tagesabschluss noch ein Unentschieden, so dass die Mannschaft mit sieben Punkten in dem recht ausgeglichenen Feld vielleicht noch Chancen aufs Treppchen haben könnte.

Zum Schluss noch etwas aus der Taktikecke: Beim Sieg gegen Uelzen kam es bei der Partie von Lennart Meyling gegen Justus Bargsten zu folgender Stellung, die für Lennart mit Weiß nicht schön aussah und es laut Engine mit -9,9 auch nicht war.

Das Problem beim Schach ist allerdings regelmäßig, dass einem die schönste Stellungsbewertung nichts bringt, wenn man den Gewinnweg nicht findet. Dass der hier nicht einfach ist, zeigte sich auch daran, dass selbst Felix Meißner und Malte Colpe sich bei der Live-Kommentierung Hilfe aus dem Ausland holen mussten. Dieser Weg war Justus Bargsten verschlossen und er entschied sich für Da2 – was auf den ersten Blick auch sehr vernünftig aussieht. Lennart fand aber Td8+! und danach kann Schwarz sich entscheiden, ob er sich nach Kh7 mattsetzen lässt oder der Dame Lebewohl sagt (er entschied sich für letzteres, das Ergebnis änderte dies aber nicht). Die richtige Lösung wäre übrigens Lxb2+ und nach Txb2 Da3! gewesen.

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