Bäm! Zum Auftakt des Abschlusswochenendes in Berlin setzte der HSK ein Ausrufezeichen gegen den Reisepartner St. Pauli, der den Klassenerhalt schon lange sicher hatte und nur zwei Spielern aus den Top 8 angetreten ist.
Damit ist jetzt auch bei theoretisch der Abstieg nicht mehr möglich, praktisch war es vorher auch schon fast komplett ausgeschossen. Herzlichen Glückwunsch also an unser Team, das vor dem Start der 13. Runde unter der schützenden Hand von Willy Brandt abgelichtet wurde:

Der tolle Austragungsort in der SPD-Parteizentrale liefert spektakuläre Bilder:


Die 13. Runde gegen St. Pauli war von Anfang bis Ende eine klare Angelegenheit, ganz anders als in der letzten Saison, als wir uns knapp geschlagen geben mussten:

Oft genug haben wir kritisiert, wenn Teams die Saison austrudeln lassen, am Ende der Saison Honorare und Reisekosten sparen, wenn der Klassenerhalt schon gesichert ist. St. Pauli greift mit den Runden 13 bis 15 aber nicht mehr ganz direkt in den Abstiegs- oder den Meisterschaftsausgang ein, so dass das hier keinen großen Einfluss hat.
ELO-Gleichgewicht herrschte in diesem Wettkampf nur an den Brettern 1 bis 3, danach war der HSK klar favorisiert: So machte denn auch Konstantin Peyrer den Anfang gegen Triona Eberle, die zu ihrem ersten Bundesligaeinsatz kam. An den Spitzenbrettern trennte man sich friedlich:

Frederik Svane gab nach der Partie ein Kurzinterview im Bluhmecke Schach Podcast 🙂 über die Bundesligasaison und seine Partie! „Teamspirit sind wir ganz weit oben!“ Link zum Podcast
Sehr interessante Insights auch zum Kandidatenturnier und seine Sekundantentätigkeit für Matthias Blübaum.

Leon Mendonca (links) machte seinen ersten vollen Punkten im dritten Einsatz in diesem Jahr und auch Niklas Huschenbeth gewann mit Weiß sicher gegen Aljoscha Feuerstack. Luis Engel blieb geduldig, schlug Can Ertan mit Schwarz und schraubte seinen Score auf 7,5 aus 11 herauf – Topscorer!
Gabor Papp und Julian Kramer an den Brettern 6 und 7 lieferten ebenfalls volle Punkte, wobei mir besonders Julian Kramers geduldiges Kneten als Schwarzer im Spanier gefiel, mit dem er Frank Sawartzki mürbe machte, der schließlich zwei isolierte Doppelbauern zusammenhalten musste, was natürlich unmöglich ist auf Dauer.
Bericht inkl. Partien von Martina Gerdts auf Chessbase.
Der Blick auf die Tabelle nach der 13. Runde zeigt einen großen Sprung des Klubs auf Platz 8!

Heute geht es um 14 Uhr weiter gegen den FC Bayern München – ein Klassiker! Die Münchner sind mit einer guten Aufstellung da und wir erwarten ein spannendes Match.
P.S.: Auch das Rahmenprogramm der zentralen Endrunde kann sich sehen lassen. Alle Details auf der Veranstaltungsseite. Schon am Donnerstag Abend gab es ein stark besetztes Blitzturnier, das unsere Cracks zahlreich besuchten und erfolgreich abschlossen, Link zur Tabelle. Rasmus Svane wurde 2., Frederik 5., Konstantin 9. und Niclas 11.!