Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste: Wir bieten freitags von 18:30 – 22:00 Uhr einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

„Frauenschach“ in Hamburg

HSK III wird Zweiter in der FRL

Im letzten Match der Frauen-Regionalliga Nord brauchte Bessie Abrams HSK III in der letzten Runde unbedingt ein 2:2, um den noch auf dem Spiel stehenden Klassenerhalt zu schaffen.

Die vier geplanten Stammspielerinnen haben in der kurzen Saison für HSK III nicht eine einzige Partie gespielt; sie hatten HSK II in der 2. Frauen-Bundesliga West beim erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt helfen müssen. So schien es fast unmöglich, ein Team für die weite Reise am 26. März ins Emsland zu den Schachfreunde St. Johannes Spelle bilden zu können. Drei Stunden am Steuer, dann die Partie und wieder drei Stunden zurück hätten Bessie zu sehr angestrengt, eine Anreise schon am Sonnabend war aber nicht möglich, weil Bessie unsere Kids in einem Turnier in Wilhelmsburg betreute. Schließlich aber hatten sich drei Mädchen von den HJEM in Schönhagen erholt, und es gelang Bessie, Azadeh Lotfifar in der zeitgleichen Frauen-Landesliga zu ersetzen, sodass sie sich doch mit einem Quartett auf die weite Reise begeben konnte.

Zu unserem Glück traten die Schachfreunde St. Johannes Spelle zu Hause nur mit drei Spielerinnen an, sodass Yenny Yan kampflos gewann. Dennoch wurde es nach der Niederlage von Milana Krasikova an Brett 3 noch eine Zitterpartie. Bessie hoffte in einer Zwischennachricht auf Nikhi Modali am Spitzenbrett, weil Azadeh schlecht stehe – doch schließlich kam’s umgekehrt. Nikhi verlor, aber Azadeh behielt die Nerven und schaffte den Ausgleich, sodass wir uns nicht nur in der Frauen-Regionalliga behauptet haben, sondern die Saison gar als Zweiter hinter dem Aufsteiger SV Quickborn beenden. Das ist ein ganz wichtiger Erfolg, denn wir brauchen diese 3. Liga für unsere Frauen und talentierten Mädchen.

 

Niederlage in der Frauen-Landesliga

Für die weitere Entwicklung unserer Mädchen und Frauen ist auch die Frauen-Landesliga Hamburg/Schleswig-Holstein, die Bessie Abram mit der Unterstützung von Gunnar Klingenhof wiederbelebt hat, von großer Bedeutung. In der noch zwei Runden andauernden Liga sind sogar acht Teams am Start! HSK IV (4:4 / 7½) verlor am 26. März gegen den aktuellen Spitzenreiter SC Diogenes (7:5 / 12) und liegt also im Mittelfeld.

 

Aufschwung im Hamburger Frauenschach

Es gibt zwar zurzeit keine Referentin für Frauenschach im Vorstand des Hamburger Schachverbandes, aber dennoch ist ein gewisser Aufschwung im Hamburger Frauenschach zu verzeichnen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist eine Hamburger Teilnahme Teams an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Braunfels geplant (6.-8.Juni) – Carina Brandt (TV Fischbek), die selbst als Gastspielerin für TuRa Harksheide in der 1. FBL spielt, hat die Initiative ergriffen und sucht acht Spielerinnen für die Hamburger Auswahl.

Und eine Art Premiere könnte auch die Hamburger Frauen-Einzelmeisterschaft werden, die beim SC Königsspringer angekündigt ist. Zwar liegt die Ausschreibung noch nicht vor, aber der Termin steht schon: 30. Juni bis 2. Juli.

Es lohnt sich also, an der Hauptversammlung des Hamburger Schachverbandes teilzunehmen und als Referent(in) für Frauenschach zu kandidieren: Am Mittwoch, 29. März, um 19 Uhr im Haus des Sports. Es gibt was zu tun, und man oder frau kann auf gute Mitstreiterinnen bauen!

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