Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste: Jeweils Dienstag & Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr bieten wir einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

Hamburger Einzelmeisterschaft – Zwischenbericht nach Runde 1

Martina Gerdts berichtet:

Es ist wieder so weit, die Hamburger Einzelmeisterschaft in Langzeitpartien wird ausgespielt, diesmal auch wieder in allen Gruppen und nicht nur im Meisterturnier. Berichten zufolge gibt es ungefähr 69 Spieler*innen, es gibt das Meisterturnier, das Kandidatenturnier und Klasse A und Klasse B. In der Meisterklasse sind auf Listenplatz 1 und 2 jeweils Titelträger platziert, FM Dr. Hauke Reddmann und IM Malte Colpe. Gemeldete Frauen und Mädchen gibt es in dem gesamten Turnier genau 6. Die Quote brauch ich nicht ausrechnen, um das Problem, das im Schach breitflächig existiert, deutlich zu machen. Großen Dank auf jeden Fall an die fünf anderen, dass ihr da seid! Zeitgleich findet die Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen statt, weshalb wohl aus dem Jugendbereich einige Spieler*innen nicht dabei sind. Tatsächlich lassen sich trotzdem ein paar Jugendliche und Kinder an den Brettern finden.

An dieser Stelle gehen erstmal liebe Grüße an die Spieler*innen bei der Deutschen Jugendmeisterschaft! Viel Erfolg euch allen! Liebe Grüße auch an die Betreuer*innen, die die Fahrt so erst möglich machen!

So, zurück zur Hamburger Einzelmeisterschaft. Im Meisterturnier wird im Rundensystem gespielt. Das heißt, dass alle einmal gegeneinander spielen werden. In der ersten Runde ist aus allen Spielen eine Person mit einem Gewinn herausgekommen. Der Erstplatzierte hat hier schon einen Punkt abgegeben. Wir werden sehen, wie es sich hier weiterentwickelt.

Im Kandidatenturnier ist der Remisanteil auch relativ gering, drei von zehn Partien sind so ausgegangen. Hier gab es am ersten Brett aber beispielsweise auch ein Remis. Im Kandidatenturnier und in den Klassen A und B wird jeweils nach Schweizer System gespielt.

In Klasse A, in der ich mitspiele, scheint die Verteilung der Spielstärke relativ ausgeglichen zu sein. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass bereits in der ersten Runde nach Schweizer System 6 von 11 Partien mit einem Remis ausgegangen sind. Hier werden die nächsten Runden zeigen, wie sich feinere Unterschiede herauskristallisieren werden. Am ersten Brett ist auch hier der Sieg nicht an den nach Liste Erstplatzierten gegangen. In dieser Klasse sind zwei Frauen gemeldet. Wir werden sehen, ob wir ein direktes Spiel gegeneinander bekommen. Bis dahin geht es aber erst einmal gegen die anderen an die Bretter.

In Klasse B gab es wie im Meisterturnier keine Remis. In dieser Klasse sieht der gemeldete Frauen/Mädchen-Anteil auch etwas rosiger aus mit 4 Spielerinnen von 18 Personen in der Klasse.

Vom Hamburger SK sind wir bei diesem Turnier wieder mit vielen Spieler*innen vor Ort. In der Meisterklasse sind fünf von uns dabei, in der Kandidatenklasse sind es acht, in der Klasse A sind es neun und in der Klasse B sind es auch fünf, also insgesamt 27 Spieler*innen vom HSK.

Die Gegner*innen für die zweite Runde stehen bereits fest. Im Meisterturnier, wo unabhängig vom Ergebnis sowieso alle gegeneinander spielen, gibt es in der zweiten Runde bereits das Spiel der Titelträger gegeneinander. In der Kandidatenklasse sowie in den Klassen A und B gibt es jeweils für eine Person ein spielfrei. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und ob Klasse A weiter so viele Remis produziert.

 

Berichte und Tabellen auf der Seite des Hamburger Schachverbandes.

 

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