Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste: Wir bieten freitags von 18:30 – 22:00 Uhr einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

HMM 2023: Guter Saisonstart von HSK 16 in der Kreisliga A

Nach unserem Aufstieg 2015 von der Kreisliga in die Bezirksliga hatten wir es geschafft, uns bis letztes Jahr in der höheren Liga zu halten. Letztes Jahr war dann nach Corona der Wurm drin: Wir erspielten uns 4 mal 3,5 Punkte und schafften es am Ende nicht einen Mannschaftspunkt zu holen. Vielleicht lag es auch daran, dass wir seit Pandemiebeginn kein richtiges Training mehr hatten.
Nun heißt es wieder aufstehen und in der Kreisliga angreifen. Nach Raimund Wolkes Abgang am ersten Brett haben wir mit Arne Alpers einen tollen Neuzugang! Schön, dass du bei uns bist und wir alle heiß auf viele Punkte sind.
Am vergangenen Freitag,den 13. spielten wir unser erstes Kreisligaspiel gegen die Mannschaft von Malte Schacht (HSK 17). Eine Mannschaft aus meist jungen Erwachsenen, die gerade aus der Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegen sind. Im Turniersaal des Klubs spielten wir parallel mit den zwei weiteren Teams des HSK aus der Kreisliga D.
HSK 16 startet in die Saison: Frederik Fuhrmann, Knut Sieckmann, Nico Müller, Mark Bölke, Annica Garny, Sebastian Weihrauch, Arne Alpers und Andreas Schild. Foto: Eva Maria Zickelbein

 

Nachdem unsere neue Medienreferentin Eva Maria Zickelbein die Begrüßungsworte gesprochen und von jeder Mannschaft ein Foto gemacht hatte, ging es los: Bei einem DWZ Vorsprung von durchschnittlich 250 Punkten, waren wir der Favorit. Durch die mangelnde Spielpraxis und der zuletzt nur verlorenen Spiele, mussten wir uns das Selbstvertrauen erst zurückholen. Und das machte unser Brett 5 Mark Bölke gleich zu Beginn. Mit einer schönen Mattkombination bezwang er Marcel Elhart zum 1:0.

Dieses Ergebnis wurde an Brett 3 nach 5 Minuten wieder ausgeglichen. Andreas Schild, seit Coronabeginn das erste mal wieder am Livebrett, musste gegen Artur Lerm den Ausgleich entgegen nehmen. Artur ist uns schon gut bekannt, da er in der letzten Saison bei uns ausgeholfen hat. Ein starker Gegner, der bestimmt noch einige DWZ Punkte einsammeln wird. Mit einem falschen Damenzug von Andreas war das Spiel so gut wie beendet.
An meinem Brett durfte ich gegen Luca Vollandt antreten. Hier hatte ich Glück, dass Luca im 10. Zug eine Abtauschkombination in der falschen Reihenfolge begann und ich somit eine Figur gegen einen Bauern mehr hatte. Anschließend konnte ich meine Stellung nach und nach verbessern und den Vorteil in einen Punkt ummünzen.
Arne Alpers an Brett 1 hatte es mit Nils Spiller zu tun. Mit seinem Ehrgeiz möchte Arne gerne jedes Spiel gewinnen. Und gegen Nils hat er den ersten Punkt dazu beigetragen. Ein schöner Einstand!
Annica Garny kämpfte an Brett 6 gegen Malte Schacht. Hier gewann Annica zwar eine Leichtfigur machte es dann aber sehr spannend. Es waren meiner Meinung nach noch 15 Sekunden auf der Uhr, als sie den 36. Zug ausführte. Ich hatte die Befürchtung, dass Annica den 40. Zug nicht mehr in der Zeit schaffen wird. Doch sie schaffte mit einer Sekunde Rest die Zeitkontrolle und konnte sich auf weitere 30 Minuten freuen. Kurze Zeit später stellte Malte seinen Turm ein und damit das Spiel.
Kurioserweise gab es bei dieser Partie noch ein Uhrenproblem, denn ab dem 40. Zug hatten beide Spieler auf einmal ein Inkrement. Dies erkannte Malte und die Uhren wurden wieder richtig gestellt.
An Brett 8 kämpfte Frederik gegen den kurzfristig eingesprungenen Michael Schenk. Nach einem Remis im Klubturnier wollte Frederik diesmal den vollen Punkt. Nach langem Kneten gelang es ihm schließlich zum 5:1.
An Brett 4 spielte Knut Sieckmann gegen Azadeh Lotfifar. Eine lange Zeit ausgeglichene Partie, wie ich fand, bis Azadeh einen Bauern anfasste und erschrak. Sie stellte damit einen Läufer ein. Vielleicht zu gutmütig gab Knut ein paar Züge später eine Qualität plus Bauern wieder her. In dann ausgeglichener Stellung willigte er ins Remis ein. Sebastian Weihrauch an Brett 2 spielte die längste Partie des Abends. Gegen Till Lüthje verschaffte er sich eine gute Ausgangslage, gewann eine Figur, die er kurz drauf wieder geben musste. Der gute Angriff verflachte dann allerdings nach dem diversen Abtausch von Figuren. Und Sebastian musste am Ende noch für das Remis kämpfen, welches dann nach 60 Zügen vereinbart wurde.
Somit gewannen wir mit 6:2 unser erstes Match und feierten dies noch mit fünf Spielern im Feuervogel. Das ursprünglich angedachte Schachcafé macht angeblich nun auch am Wochenende um 24 Uhr zu…
Ein toller Abend ging dann zu Ende. Wir müssen nun am 03.02. gegen die an 1 gesetzte Mannschaft von Diogenes antreten, die ihr Spiel gegen NTSV 5:3 gewannen. Ich hoffe, dass wir die Energie aus diesem Spiel mitnehmen können.
Nico Müller

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