Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

HSK 3 erzielt wichtigen Heimsieg

Hartmut (re.) kurz vor Ende der Partie. Zum Turmpaar und die beiden verbundenen Freibauern haben das Geschehen sicher im Griff. | Foto: Norbert Schumacher
Hartmut (re.) kurz vor Ende der Partie. Zum Turmpaar und die beiden verbundenen Freibauern haben das Geschehen sicher im Griff. | Foto: Norbert Schumacher

Nach drei Niederlagen unserer Oberligamannschaft in Folge gab es heute bei dem ewig „jungen“ Duell gegen die Schachfreunde aus Hamburg doch ein paar negative Vorzeichen, denn es spielte der Vorletzte (SF HH) gegen den Drittletzten, also Abstiegskampf pur.

Um so schöner waren dann die beiden relativ schnellen Siege von Ole (Brett 4) und Derek (1), die uns ein bisschen mehr Sicherheit gaben. Noch vor Beginn der Zeitkontrolle konnte Björn (6) sein Qualitätsopfer doch nicht rechtfertigen, lief in einen Konter und verlor. Während der Mannschaftskapitän Norbert (8) seine schlechtere Stellung mit Glück und Geschick in eine ausgeglichene Remisstellung verwandeln konnte. Es stand also lange Zeit 2,5-1,5 und an den anderen Brettern standen 2 HSKler sehr gut, einmal unklar und einer auf Remis. Als nächstes gewann Julian (2) seine gut geführte Partie und Tom-Frederic (5) verlor trotz großer Gegenwehr seine Partie. Aber den entscheidenden Gewinn spielte Hartmut (7) ein, der mit Schwarz eine sehr abenteuerlich anmutende Königswanderung im Mittelspiel (Ke8-d7-c8-b7-a7) der normalen Rochade vorzog und danach sein Läuferpaar siegreich einsetzte. Zum Schluss konnte noch Igor (3) ein remisiges Turmendspiel zum Sieg führen, weil sein Gegner die Stellung überzog.

Zum Schluss stand ein 5,5-2,5-Sieg auf dem HSK 3-Konto, der durchaus denkwürdig ist, denn es kam zum ersten Mal vor, dass alle 4 Spitzenbretter gewannen.
Das nächste Mal geht es wieder gegen einen Aufstiegskandidaten (Lübecker SV). Mal sehen, was wir da reißen können.

Igor (re.) hat endlich eine Gewinnstellung erreicht, auch wenn man als Kiebitz erst einmal kurz durchschnaufen muss, wenn man den nun folgenden Zug 1.a6 sieht. Sie finden bestimmt schnell die richtige Antwort darauf. | Foto: Norbert Schumacher

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