Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch fĂŒr GĂ€ste zum Reinschnuppern in den Klub: Jeweils Dienstag & Freitag von 19:00 – 22:00 Uhr bieten wir einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns ĂŒber alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung ĂŒber schachklub@hsk1830.de.

Sreten Ristic zum 90. Geburtstag 💐

Der Hamburger Schachklub gratuliert Sreten Ristic, der am heutigen 14. Februar 2026 seinen 90. Geburtstag feiert!

Wenn Sreten unser Haus in der Schellingstraße betritt, kommt immer ein LĂ€cheln in den Klub! Sreten ist immer freundlich, immer zu einem Klönschnack aufgelegt und muss zu jeder Tages- und Nachtzeit erst einmal einen Kaffee genießen! Gleich danach sucht er sich natĂŒrlich einen Blitzpartner, denn das Blitzen ist nach wie vor seine Leidenschaft, gern auch mit laufender launiger Kommentierung.

Sreten Ristic im Januar 2026 beim Wettkampf seines Teams HSK 14 mit Teamcaptain Theo Gollasch im HSK Schachzentrum. Und fĂŒr Sreten ist der Gang in den Schachklub auch nicht in Jogginghose und Hoodie zu machen, er kommt immer wie aus dem Ei gepellt als richtiger Gentleman und hebt sich nicht nur farblich positiv ab! Foto: Eva Maria Zickelbein

Hartmut Zieher hatte die Idee, unsere Jubilaren in 2026 zu interviewen und sie so den Klubmitgliedern vorzustellen, die sich nicht jeden Freitag Abend im Schachklub treffen. Und so fĂŒhrte Hartmut ein Telefoninterview mit Sreten, das wir hier wiedergeben:

„Sreten wurde 1936 im bosnisch-serbischen Teil Jugoslawiens geboren und ging in Doboy zur Schule. Mit 8 oder 9 Jahren brachte er sich selbst Schach autodidaktisch bei. Es war in der Zeit ein karges Leben, Schach spielte man ohne Uhren und geblitzt wurde im Ansagemodus! Vielleicht hat keiner so viel Erfahrung im Ansageblitz wie Sreten, was wir auch jedes Jahr auf der Weihnachtsfeier merken.

Sreten studierte und wurde Chemotechniker, zu Anfang in einer Papierfabrik, dann verließ er das Land und wollte ursprĂŒnglich nach Amerika: er blieb aber zunĂ€chst er in Österreich, danach in Deutschland „hĂ€ngen“. Bei zahlreichen Jobwechseln hatte er insgesamt 23 verschiedene ArbeitsstĂ€tten, dann kam er 1970 kam er nach Hamburg und arbeitete in Forschung und Entwicklung bei Unilever. Deshalb spielt er auch heute noch regelmĂ€ĂŸig Betriebsschach bei Rapid, die damals die Betriebssportgruppe von Unilever waren.

Sretens erster Schachverein in Hamburg war die HSG, die spĂ€ter zu HSG/BUE fusionierte und nach deren Auflösung spielte er im Altonaer Schachklub. Als keine geeignete SpielstĂ€tte mehr vorhanden war, schloss er sich 2010 dem HSK an. Bei uns hat Sreten immer mit Stanislav Frackowiak („Stani“) in einer Mannschaft gespielt und spielt jetzt in der Bezirksliga-Mannschaft HSK1 4 von Theo Gollasch, in der viele Senioren zusammen spielen.“

 

Am Montag den 16. Februar wird es zu Sretens Ehren eine kleine Feier im HSK-Schachzentrum geben, natĂŒrlich mit Blitzturnier! Aber auch fĂŒr das leibliche Wohl wird gesorgt sein,  Swen Neander von Rapid ĂŒbernimmt die Organisation.

Bei dieser Gelegenheit werden wir Sreten auch diese Collage ĂŒberreichen. Mit Dank an die Fotografen Ingrid Schulz und Eva Maria Zickelbein. Und Dank an Dirk Sebastian, der die Kombinationen aus Sretens Partien extrahierte.

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