Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Da müssen wir durch. Vom 2. bis zum 30. November schließen wir unser Klubheim wieder. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot. Ausnahmen, um z.B. wichtige Unterlagen aus dem Klub zu holen, müssen bei unserem Hygienebeauftragten Manfred Stejskal beantragt werden.

Die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften

Unsere letzte Runde in Willlingen

Während das Hamburger Team an der traditionell live übertragenen Schlussfeier des ersten Teils der Deutschen Jugendmeisterschaften teilnimmt und bei Bernhard Jürgens, dem Leiter der Hamburger Delegation während des zweiten Teils, per WhatsApp die negativen Testergebnisse seiner Spielerinnen und Spieler in der U10 und U12 eingehen, schreibe ich einen letzten kurzen Bericht zur ersten Woche. Unsere Spielerin und die fünf Spieler haben sich allesamt gut geschlagen und haben großartig gekämpft, sind aber in starken Teilnehmerfeldern ohne Medaillen geblieben, die aufgrund ihrer Startplätze auch nicht unbedingt zu erwarten waren.

Die beste Hamburger Platzierung erreichte nach einem Sieg in der letzten Runde Charlotte Huber als Siebte in der U14w, gesetzt als Nr. 19, ungeschlagen mit 4½ Punkten. Auch Tom-Frederick Woelck, gesetzt als Nr. 8, gewann in der letzten Runde und kam in der U18 mit 4 aus 7 auf Platz 11. Jakob Weihrauch, gesetzt als Nr. 9, begann unglücklich und belegte nach einem Remis aus Erschöpfung in der letzten Runde mit 3½ Punkten Platz 14. Unsere drei Vertreter in der U14 holten in der letzten Runde 50% – Da Huo verlor und belegte mit 4 Punkten Platz 16, vier Plätze besser als sein Startplatz 20. Bahne Fuhrmann verbesserte sich mit 2½  Punkten aus den beiden drei Partien auch auf 4 Punkte und Platz 18 (Setzliste 27). Auch Felix Kort schloss besser als sein Startplatz ab; mit 3 Punkten belegte er nach einer guten Remise in der letzten Runde Platz 30 (Setzliste 35).

Die Deutschen Meister 2020

U18w: Jana Schneider (Bavaria Regensburg) mit 7 aus 7; U16w: Sophia Brunner (SK Nordhorn-Blanke) mit 5½ aus 7; U14w: Saskia Pohle (Muldental Wilkau-Haßlau aus Sachsen) mit 6½ vor Emilia Bildat (SC Turm Lüneburg) mit 5 aus 7; U18: Oliver Stork (SV Oberursel) mit 5½ vor dem punktgleichen Alexander Suvorov (SG Porz); U16: Ruben Gideon Köllner (SC Deizisau), der Schwager von Jonathan Carlstedt, vor dem punktgleichen Alexander Kolb (SC 1868 Bamberg) mit 6 aus 7; U14: Markus Albert  (SC Ansbach) mit 6 aus 7 – die Sensation von Willingen, gestartet ist er von Platz 34!

Unbedingt surfen!

Meine kargen Berichte sollten interessierte Leser unbedingt durch einen Besuch der Website der Deutschen Schachjugend ergänzen. Sie spiegelt eine großartige mit großer Kompetenz und Kreativität begleitete Veranstaltung.

Ich hoffe auch, dass Ole Poeck es schafft, seine unermüdliche und von allen Eltern anerkannte Arbeit für seine Schützlinge im Zusammenhang darzustellen, woraus wir viel für unsere Jugendarbeit lernen könnten: Seine WhatsApp-Beiträge sind voller interessanter Ansätze. Vielleicht wäre es noch besser, wenn auch unsere Spieler selbst einen individuellen Rückblick auf das Turnier schrieben mit kommentierten Auszügen auch aus ihren Partien. Für Ole geht es ja in der nächsten Woche gleich mit unseren jüngeren Teilnehmern in der U12 und U10 weiter.

Ich wünsche den älteren Spielern und ihrer Delegation eine gute Heimreise am Sonntag , und ich wünsche Bernhard Jürgens und unseren jüngeren Spielern sowie ihren Betreuern und Trainern eine gute Reise am Montag nach Willingen und dann ein schönes und möglichst erfolgreiches Turnier!

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