Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Das Vereinsleben läuft langsam wieder an. In unserem HSK-Schachzentrum bieten wir an: Montag (ab 5.10.) 19.00 – 21.00 freie Partien und Training für Senioren, Mittwoch 10.00 – 12.00 freie Partien und Training für Senioren, Donnerstag 19.00 – 21.00 Training für Erwachsene und ältere Jugendliche, Freitag 18.00 – 22.00 freie Partien. Für Jugendliche diverse Trainingsgruppen an verschiedenen Wochentagen. Weitere Informationen unter den Reitern Aktuelles, Training und Termine. Nachfragen unter schachklub@hsk1830.de erforderlich. Genaue Bedingungen hier.

DSOL: 6. Spieltag, noch eine Runde vor den Finalkämpfen

In der vorletzten Runde waren neun unserer zehn Teams im Einsatz. Unsere Gesamtbilanz ist +3 =3 -3.  Drei Teams haben ihr letztes Spiel bestritten, auf ihre Resultate gehe ich zunächst ein.

Robert Engels HSK I (8:4 / 14) verteidigte mit einem 2:2 beim Dritten SK Lauffen den 1. Platz in der 1. Liga, Gruppe C und sicherte sich damit bereits mindestens den 2. Platz für die Qualifikation. In der letzten Runde schaut unser Team zu, wenn der Zweite TuRa Harksheide 2 (6:4 / 11½) und der SK Lauffen (6:4 / 11) um den Einzug ins Viertelfinale spielen, das eines der Teams mit einem hohen Sieg sogar  als Erster erreichen könnte. Tom-Fredrik Wölk hatte das 1:0 vorgelegt, doch Robert – mit der doppelten Belastung als Mannschaftsführer – verlor wie auch Michael Kotyk, aber Luis erzielte den wichtigen Ausgleich.

Sebastian Kurchs HSK V (4:8 / 11) erreichte in der 6. Liga, Grupppe C beim Spitzenreiter SV Horst-Emscher II (9:1 / 16) dank der Siege von Sebastian und Frank Neldner bei seinem ersten Einsatz ein 2:2, was deutlich macht, dass das Team mehr hätte erreichen können als den 5. Platz.

Eva Maria Zickelbeins HSK X (9:3 / 15½) spielte am Freitag als jüngste Mannschaft den längsten Wettkampf unserer fünf Teams und gewann unter der Regie von Michael Schenk mit 3:1 gegen die Schachfreunde Heidesheim dank der Siege von Elias Lu, Julian Braun und Theodor Köhler. Auch Alexander Borgert hatte Chancen, aber nach einem (allerdings erzwungenen) Figurenopfer nutzte er die sich dennoch eröffnenden Angriffschancen nicht, weil er schlicht zu schnell spielte. Das Team übernahm mit einem Spiel mehr die Führung in der 7. Liga, Gruppe B. Dennoch ist die Qualifikation für das Viertelfinale nicht gesichert: Unsere freundlichen Gegner verbanden ihre Glückwünsche im Chat mit dem Hinweis, dass der Zweite und Dritte, die SG Porz III (9.1 / 15) und der SC Heuchelheim (9:1 / 13½), mit einem friedlichen 2:2 gemeinsam an uns vorbeiziehen könnten. Aber wir hoffen, dass die beiden Mannschaften gewinnen wollen und Lust haben zu spielen …

 

Zu den Siegern der Runde gehörte auch Frank Palms HSK II (5:5 / 10½) in der 1. Liga, Gruppe B. „Dramatik pur“ ist das Thema von Franks Bericht zum 3:1-Sieg beim Hamelner SV. „Einzig Helge Colpes Sieg zeichnete sich schon früh ab, keine der anderen drei Partien ging so aus, wie man es bei Halbzeit wohl vermutet hätte. Zwei davon drehten sich in der Zeitnotphase sogar um 180°“ – Stefan Schnock und Simon Meyer gewannen (Simon aus einem verloren Turmendspiel heraus), Thies Heinemann „ist der fast schon sichere  Sieg noch aus den Fingern gerutscht.” In der letzten Runde am Mittwoch, 12..8., könnte beim SC ML Kastellaun I (8:2 / 13½), dem Zweiten hinter der SG Porz (10:0 / 16½), der Score noch positiv gestaltet werden, aber die Qualifikation kann nicht mehr gelingen.

Umgekehrt hat sich Johann Sanders HSK III (11:1 / 17) die Qualifikation in der 3.Liga, Gruppe A durch den überzeugenden 3:1-Sieg bei Grün-Weiß Wismar mindestens als Zweiter schon gesichert. Nadezda Befus und Valentin Genov gewannen, Johann Sander und Roman Kurley spielten unentschieden. In der letzten Runde am Donnerstag, 13.8., genügt ein 2:2 beim aktuell Dritten SC Fulda (9:3 / 13) zur Verteidigung des 1. Platzes, der für das Viertelfinale günstiger sein könnte.

Auch Eva Maria Zickelbeins HSK IV (10:2 / 15½) ist vor der letzten Runde Erster in der 4. Liga, Gruppe C, obwohl beim SC Bühlertal nur ein 2:2 erreicht wurde. Technische Probleme führten zu einem späten und nervösen Beginn der Partie von Jens Hüttmann. Am Spitzenbrett unterlag Elias Mandelkow einem stark aufspielenden Gegner, aber auf Gerd Joppe und Stefan Ziefle war wieder einmal Verlass. Da der Spitzenreiter Lauenburger SV (9:3 / 13) überraschend verlor, ergab sich der Wechsel an der Spitze, sodass es nun am Donnerstag, 13.8., zum Endspiel um Platz 1 kommt. Uns genügt ein 2:2 zur Verteidigung des 1. Platzes, den Lauenburger zum 2. Platz, der uns auch im Fall einer Niederlage bliebe.

In der 6. Liga, Gruppe D genügte Nico Müllers HSK VI (8:4) ein 2:2 beim Spitzenreiter Barnimer SF (9:3 / 15 ½) zur Wahrung einer Chance auf die Qualifikation. Top-Scorer Sebastian Weihrauch („KlimkeaufAlerich“ mit 4½ aus 5) und Marvin Müller in seinem ersten Einsatz am Spitzenbrett hatten für die Führung gesorgt, aber leider konnte die Mittelachse Alexander Hildebrandt und Mark Bölke den möglichen Mannschaftssieg nicht vollenden. – Aber in der letzten Runde am Freitag, 14.8., ist im Match beim aktuell Zweiten, dem SK Abensberg (8:4 / 13½), noch alles drin – allerdings werden dann mindestens 2½ Punkte fürs Erreichen des Viertelfinales gebraucht.

Joris Raschkes HSK VII (7:3 / 11) verspielte mit 1:3 in der 6. Liga, Gruppe B im Heimspiel gegen den neuen Spitzenreiter SK Rinnteln 2 (8:2 / 13½) den 1. Platz. Das Match war technisch eine Katastrophe: Zion und Romeo Malchereck erreichten unseren Raum verspätet, wurden aber mehrfach wieder rausgeworfen, immer wenn ihre Partien gestartet wurden. Schließlich konnte nach mehrfacher Hilfe der Turnierleitung wenigstens Zion Malchereck spielen, aber er spielte so schnell, dass er chancenlos verlor. Die technischen Wirren belasteten Joris Raschke als Mannschaftsführer so stark, dass er – unterbrochen durch mehrfache Telefonate – seine Partie auch verlor. Da David Goldmann am Spitzenbrett in einer ausgeglichenen Partie auf gutem Niveau nur ein Remis erreichte, gelang immerhin die Einigung, auch Romeos Partie, die nicht einmal begonnen hatte, als zweites Remis zu werten. – Trotz der Niederlage haben wir in der letzten Runde am Freitag, 14.8., im Heimspiel gegen den Vierten SC Eschborn (6:4 / 10½) die Chance, uns mit einem Sieg fürs Viertelfinale zu qualifizieren.

Michael Schenks HSK VIII (3:7 / 6½), dieses Mal unter der Führung von Julian Wartenberg, verlor mit 1:3 beim SC Lachendorf in der Südheide (3:9 / 8) und steht in der 7. Liga, Gruppe D vor der letzten Runde an 6. Stelle.  Paul Zieriacks musste einen starken Mattangriff seines 500 DWZ-Punkten stärkeren Gegner erdulden, Samuel Reine schlug sich bis ins Mittelspiel bei seinem ersten Einsatz gut, aber verlor dann Material. Auch der “andere” Mannschaftsführer muss nach langem Kampf aufgeben. Aber Bennit Tietz schoss am Spitzenbrett das Ehrentor. – In der letzten Runde am Mittwoch, 12.8., bestreitet HSK VIII sein letztes Match bei den SK Kelheim III (5:5 / 10).

Gerald Deckers HSK IX (4:6 / 9), spielfrei am 6. Spieltag, hat im letzten Match am Mittwoch, 12.8., bei den SF Lennep (3:5 / 8½) die Chance, seinen Score durch einen Sieg noch auszugleichen und sich vom 5. auf den 4. Platz zu verbessern. Viel Erfolg!

 

Eine kurze Zwischenbilanz: Drei unserer Teams haben bereits das Viertelfinale erreicht: Robert Engels HSK I, Johann Sanders HSK III und Eva Maria Zickelbeins HSK IV. Nico Müllers HSK VI kann es aus eigener Kraft in einem echten Endspiel noch schaffen. Auch Joris Raschkes HSK VII sollte mit einem Unentschieden Zweiter werden können. HSK X, zurzeit Erster, betreut von Eva Maria Zickelbein und Michael Schenk, muss auf das richtige Ergebnis zwischen den beider Verfolgern hoffen, um als Zweiter ebenfalls ins Viertelfinale einzuziehen.

Sehen Sie bitte auch meine Informationen und Fragen im „Ausblick auf eine nächste Spielzeit und Alternativen“

 

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