Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Da müssen wir durch. Vom 2. bis zum 30. November schließen wir unser Klubheim wieder. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot. Ausnahmen, um z.B. wichtige Unterlagen aus dem Klub zu holen, müssen bei unserem Hygienebeauftragten Manfred Stejskal beantragt werden.

HSK 20: Und so ging es weiter…

Der Abend startete diesmal mit einem 1:0 für HSK 20. Der Gegner von Nikolai war nicht erschienen. Nach einem zunächst ausgeglichenen Spielstand haben wir uns im weiteren Verlauf abermals bis zu einem Endstand von 5:3 bei nur zwei abgegebenen Partien absetzen können.

Olli hat in einer Verteidigung gegen ein Königsgambit einen starken Springer „vor der Haustür seines Gegners“ platzieren können und den König zu einer künstlichen Rochade gedrängt. Im weiteren Verlauf der Partie war Olli jedoch am Damenflügel taktisch unterlegen und musste die Partie verloren geben.

Wilhelm hatte seine Figuren zu einem starken Königsangriff aufgestellt. In einem spannenden Kampf um die offene e-Linie war er jedoch unterlegen. Ein sich daraus entwickelnder Angriff mit einem Bauern auf h3 und der Dame auf f3 war nicht mehr zu parieren.

Kristina hat ihre Partie gewonnen und so unser Punktekonto gefüllt. Nach der Abwehr eines starken Angriffs auf ihre Königsstellung konnte sie sich nach einem Qualitätsgewinn schließlich durchsetzen. Auch Klaus und ich selber haben gewonnen. Ich habe gegen eine Französische Verteidigung gespielt. Mein Gegner hat sich eher passiv verhalten. Ein schwacher Springerangriff über die h-Linie endete mit einem Rückzug. Nach einem Abtausch im Zentrum und der Öffnung der e-Linie stand mein Gegner sehr viel schlechter. Mit Läuferpaar, Springer und Dame konnte ich den Druck auf den Königsflügel erhöhen und die Partie für mich entscheiden.

Die Partie von Mathias war wechselhaft. Nach einem Bauernverlust hat er nicht aufgegeben. Auch den sehr konsequenten weiteren Angriff hat Mathias abgewehrt. Wenig später hat er dann ein Remis-Angebot seines Gegners angenommen. Auch Vladimir hat sich mit seinem Gegner auf ein Remis geeinigt. Nach einem schnellen Figuren-Abtausch, nach dem Türme, Springer und ein paar Bauern übrig geblieben sind, sahen beide Kontrahenten die Partie ohne Alternative Remis.

Wir haben mit der zweiten Runde einen guten 4. Platz erkämpft. In der dritten Runde kreuzen wir die Klingen wieder mit unserer Brudermannschaft HSK19. Die Favoriten sind wir nicht, aber guten Mutes.

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