Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Im HSK-Schachzentrum wird wieder Schach gespielt.

Unsere geschlossenen Trainingsgruppen treffen sich zu den vereinbarten Zeiten. Anfragen bitte über schachklub@hsk1830.de.

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Teilnahme nach dem 3 G Modell (genesen, geimpft, getestet). Anfragen über schachklub@hsk1830.de.

Einen Spielbetrieb nach dem 2 G Modell (Zutritt im ganzen Haus nur, wenn genesen oder geimpft) gibt es jeden Montag, ab dem 20.9.2021. Unsere Senioren beginnen am 18. Oktober wieder mit den regelmäßigen Treffen. 

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

Laufende News zur 2.DSOL, 6. Runde, 3

Starke Performance von HSK 2

Björn Bentes HSK 2 (6:6 / 11½) gelang es der bisher verlustpunktfreien SG Leipzig (11:1 / 16) ein 2:2 Unentschieden abzuringen. Björn und Michael Fehling hatten sogar ein 2:0 vorgelegt, und Thore Posske und besonders Jürgen Stanke kämpften auch lange um das zum Mannschaftssieg fehlende Remis, aber schließlich dürfen wir auch das Unentschieden und den damit verteidigten 4. Platz in dieser hammerstarken Gruppe mit dem SV Werder Bremen (10:0 / 18) als Top-Favorit als Erfolg werten.

Unser Bergstedter Dreamteam

Unsere Mannschaft des Mittwochs war Nico Müllers HSK 5 (7:5 / 12½) mit einem 3½:½-Sieg beim SC Hilpoltstein. Jürgen Bildat erörterte im Twitchkanal lange mit den Bergstedter Schachfreunden (über den Kader hinaus) spannende und interessante Partien.  Sebastian Weihrauch im Königsangriff und Bahne Fuhrmann im Endspiel hatten die beiden Schwarzpartien an Bett 2 und 3 gewonnen; besonders Bahne opferte mutig zwei Figuren für einen Turm und Bauern, weil er ahnte, dass seine Türme besser ins Spiel kämen. Am Spitzenbrett kämpfte Ake Fuhrmann um das Remis zum Mannschaftssieg, das er auch sicher erreichte. Besonders spannend war Nico Müllers Angriffspartie am 4. Brett. Mit allen Figuren übte er starken Druck auf die geschlossene schwarze Königsstellung aus, gruppierte seine Schwerfiguren so lange um, dass nach einem Bauernvorstoß die schwarze Verteidigung nicht mehr flexibil genug war, um den Einschlag mit einem Turmopfer zu verhindern. Trotz knapper Zeit gewann der Kapitän zwar nicht gleich den König, aber entscheidendes Material, sodass er das Endspiel mit leichter Hand zum Kantersieg führen konnte. Damit hat unser Team in der 6. Liga, Gruppe C einen starken 3. Platz erreicht – theoretisch sogar die Möglichkeit, sich noch für die Play-offs zu qualifizieren.

Auf dem Weg in die Play-offs?

Michael Schenks HSK 8 (7:3 / 12½) genügte in der 9. Liga, Gruppe A das 2:2 gegen den SK Turm Kamp-Lintfort 2 seinen 2. Platz hinter dem bereits feststehenden Gruppensieger Hannover 96 (10:2 / 17) zu verteidigen. Vielleicht wäre auch ein Sieg möglich gewesen, denn Annica Garny und Kaiwen Wang hatten in überzeugenden Partien eine 2:0-Führung erzielt. Annica setzte am Spitzenbrett nach Läufer und Turmopfer und Abzugsschach im 27.Zug matt und zeigte ihrem fast 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner „Fastfinger“ auf energische Weise die Problematik seines Nicknames auf. Kaiwens Partie an Brett 4 dauerte zehn Züge länger, war aber auch praktisch nach einem schönen Bauernvorstoß mit 31. Zug auch schon entschieden. Mehr Probleme hatte wir mit unseren Weißpartien. Der Kapitän opferte gegen Französisch mit 3.c4 und opferte den Bauern e4, erhielt aber niemals Kompensation und verlor im Endspiel. Am 2. Brett kämpfte Bennit Tietz 106 Züge lang um das Remis, nachdem er gegen Sizilianisch nicht gut uns Spiel gekommen war. Sein Gegner stellte in besserer Stellung mit einem Mehrbauern die Dame ein, hatte aber mit seiner Bitte, den Zug zurücknehmen zu dürfen, Erfolg, sodass er ein deutlich vorteilhaftes Endspiel erreichte, in dem Bennit trotz eines Qualitätsgewinns weiterhin sehr genau spielen musste, um die Stellung zu verteidigen, weil sein Gegner außer einem Mehrbauern über einen Riesenläufer auf d5 verfügte, der das Zusammenspiel der weißen Türme arg störte. In großer Zeitnot hatte Bennit durchaus gelegentlich Remischancen, die letzte im 86.Zug: Sein König auf a1 konnte nicht mehr ziehen und Bennit hätte sich des Motiv des „verrückten Turms“ (der dem Königs auf die Pelle rückt und ihn übers ganze Brett verfolgt) erinnern müssen, um den Mannschaftssieg doch noch zu erreichen. Aber auch das 2:2 eröffnet HSK 8 als aktuell Zweitem eine gute Chance auf die Play-offs, die schon mit einem 2:2 im letzten Match erreicht würden. Wir drücken die Daumen!

 

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