Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

Rückblick auf das Bundesliga-Finale in Bremen

Zum ersten Mal richtete der SV Werder Bremen vom 7. bis 10. Juli das zentrale Bundesliga-Finale als „Grenke Endrunde“ der Schachbundesliga in den VIP-Logen des Weser-Stadions aus – in einem exzellenten Rahmen und verbunden mit hochkarätigen Veranstaltungen.

Die letzten fünf Runden waren äußerst spannend, lieferte doch der SC Viernheim (27:3 / 84) dem Rekordmeister OSG Baden-Baden (30:0 / 80) in der vorletzten Runde einen harten Kampf. Mit einem 4:4 hätten die Viernheimer ihren deutlichen Vorsprung an Brettpunkten mit in die letzten Runde genommen. Beim Stand von 3:3 schienen sie gute Chancen haben, die letzten beiden Partien zu halten, doch Richard Rapport und Francisco Vallejo Pons gelang es, ihre nur wenig besseren Endspiele für sich und – nach einem weiteren 5½:2½-Sieg gegen den Dritten, die SG Solingen (23:7 / 76) –  zum 15. Titelgewinn für die OSG Baden-Baden zu entscheiden.

Der Hamburger SK (14:16 / 58½) hatte in Bremen ein schweres Programm. Norbert Schumacher, der Reinhard Ahrens als Teamchef von der 12. Runde an vertrat, stellte nach dem überraschenden 5:3-Sieg gegen die Schachfreunde Deizisau (19:11 / 74) fest, dass für unser Team angesichts des eng gedrängten Mittelfeldes je nach Verlauf der letzten drei Runden Platz 5 oder Platz 11 möglich waren.

In der 13. Runde aber verloren wir nach hartem Kampf mit 3:5 gegen unseren Reisepartner SK Doppelbauer Turm Kiel (17:13 / 65½), der schließlich einen hervorragenden 5. Platz belegte und sich damit in dieser Saison als die Nr. 1 im Norden knapp vor Werder Bremen (17:13 / 63) behauptete.

In der 14. Runde bäumte sich unser Team noch einmal auf und gewann dank der Siege von Lubomir Ftacnik, Dorian Rogozenco und Frank Bracker mit 4½:3½ gegen den FC Bayern München (15:15 / 63).

In der letzten Runde aber hatten wir offenbar all unser Pulver verschossen und verloren klar mit 2:6 gegen den Münchener SC v. 1836 (15:15 / 63) und fielen vom 8. auf den 11. Platz zurück – mit fünf Punkten Vorsprung vor dem USV TU Dresden, der sich in Bremen als Zwölfter den Klassenerhalt vor vier Absteigern sicherte.

Unser Top-Spieler in dieser Saison war Frederik Svane, der mit 9 aus 13 seine dritte GM-Norm erspielte.

 

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