Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

Spannender Start in die 3. DSOL

Am Montag bestand die Spannung nur darin, ob Olaf Ahrens‘ HSK IV sein Auswärtsspiel in der 5. Liga, Gruppe C beim SC Tigerli PP Aachen überhaupt beginnen könnte. Schließlich wurde es wie einige andere Wettkämpfe auch verlegt, und zwei auf Dienstag, 7. Februar.

Am zweiten Spieltag der 1. Runde aber übertrug sich die Spannung auf die zwölf Bretter unserer drei Wettkämpfe, die schließlich alle 2:2 unentschieden endeten.

HSK I

Lennart Meylings HSK I hatte in der 2. Liga, Gruppe B die Schachfreunde Berlin II zu Gast. Thore Posske und Lennart selbst verloren, aber Robert Engel und Da Huo glichen in ihren überzeugenden sizilianischen Schwarzpartien aus. Hier wäre auch ein Sieg möglich gewesen, wenn sich Lennart nicht in klar besserer Stellung hätte matt setzen lassen.

HSK III

Auch Alexander Pfaffenrots HSK III hatte in der 5. Liga, Gruppe D ein Heimspiel gegen den SC Weiße Dame Borbeck, das 2:2 endete, vielleicht etwas glücklich. Auch hier verloren wir beide Weißpartien. Alexander musste beim Übergang von der Eröffnung ins Mittelspiel eine Figur für zwei Bauern geben, versuchte zwar noch einen Angriff zu entwickeln, aber sein Gegner verteidigte sich sehr gut und gewann im Gegenangriff. Siyuan Lu überschritt in ausgeglichener Stellung die Zeit, weil seine Verbindung gestört war – in solchen Fällen sollten wir nicht lange warten und tatenlos zusehen, wie die Zeit abläuft, sondern möglichst schnell die Turnierleitung anrufen oder in ihrem Zoom-Meeting kontaktieren, damit der technische Fehler ggf. noch korrigiert werden kann. Das Match schien verloren, denn Elias Mandelkow war in seiner königsindischen Partie am Damenflügel überspielt worden, ohne seinen eigenen Königsangriff entwickeln zu können, und Romuald Grould hatte die Qualität geben müssen. Doch plötzlich ließ Elias‘ Gegner doch noch einen Gegenangriff zu, der mit Matt endete, und Romualds Gegner übersah eine Fesslung, die ihn die Dame kostete: Die beiden Schwarzpartien brachten das 2:2.

HSK VIII

Gerald Deckers HSK VIII erreichte in der 7. Liga, Gruppe C im Heimspiel gegen die SF Illingen I ein 2:2. Gerald spielte als Kapitän nicht, um das Match konzentriert leiten zu können. Elvin Bachschizade musste am 2. Brett relativ schnell das 0:1 hinnehmen, vermutlich weil er sich vom Blitztempo seines Gegners mitreißen – eine für Partien mit längerer Bedenkzeit im Netz typische Gefahr –  und sich matt setzen ließ, zwar in einer bereits kritischen Stellung, aber vielleicht wäre doch noch Gegenspiel zu entwickeln gewesen. Das Match war dennoch aussichtsreich, weil Nils Altenburg in seinem Skandinavier im Übergang zu Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte und die anderen beiden Partien ausgeglichen waren. Andreas Wittenberg erreichte mit Weiß ein vielleicht leicht besseres Springerendspiel mit jeweils sieben Bauern und nutzte den Versuch seines Gegners einen Bauern zu tauschen zu einem schönen Springeropfer, dessen Annahme ihm einen nicht einzuholendem Freibauern gebracht hätte. Statt des Bauerntauschs gewann Andreas einen Bauern, dann einen zweiten und gewann souverän. Obwohl Nils unterwegs die Mehrfigur hatte zurückgeben müssen, brachte er sein Endspiel dank seiner aktiveren Figuren sicher nach Hause. Leider konnte Thore Hansen am Spitzenbrett seine gute Schwarzpartie in der Zeitnot nicht halten, sodass das dritte Unentschieden des Tages perfekt war.

ChZ

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