Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

1. Bundesliga im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine

“Schweigen ist nicht akzeptabel”:  

Die Schachbundesliga vor dem Saisonauftakt

Unter diesem Titel veröffentlicht Conrad Schormann auf der Website des Schachbundes-liga e.V. seinen Artikel zum Auftakt der Bundesliga, die am Wochenende 5./6. März an vier Spielorten beginnt.

Der HSK spielt bei seinem Reisepartner SK Doppelbauer Turm Kiel am Sonnabend um 14 Uhr gegen starken Aufsteiger Düsseldorfer SK und am Sonntag um 10 Uhr gegen den Aachener SV.

Im Blickpunkt des allgemeinen Interesses dürfte vor allem der Auftakt von Werder Bremen stehen, die den Deutschen Meister OSG Baden-Baden und die Schachfreunde Deizisau erwarten. Dafür ist nicht nur die sportliche Brisanz der Wettkämpfe ausschlaggebend. Werder Bremen, das auf seine drei ukrainischen Großmeister verzichten muss, „wird zwei Bretter symbolisch frei […] lassen und die freien Stühle mit ukrainischen Flaggen […] bedecken. Auf diese Weise will der SV Werder seinen Protest gegen die russische Invasion zum Ausdruck bringen.“ Die OSG Baden-Baden und die Schachfreunde Deizisau schließen sich diesem Protest an und spielen ebenfalls nur an sechs Brettern. In diesen Wettkämpfen entscheidet über den Mannschaftssieg die “Gewinnpartienwertung“: Es gewinnt die Mannschaft, die mehr Partien für sich entscheiden konnte, auch wenn auf diese Weise nicht die eigentlich für den Mannschaftssieg erforderlichen 4½ Punkte (aus 8 Partien) erreicht werden sollten.

Ich empfehle dringend auch die Lektüre eines mutigen Appells zahlreicher russischer Schachspieler, den ChessBase veröffentlicht hat.

Wichtig im weiteren Kontext ist auch ein weiterer Beitrag von Conrad Schormann in seinem Schachmagazin Perlen vom Bodensee: „Keine Russen in Berlin?“

 

Neueste Beiträge