Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Unser HSK-Schachzentrum wird langsam wiederbelebt!

Am 25. Juni beginnen wir in kleinen Schritten und eröffnen den Spielbetrieb. Jeden Freitag ist dann von 18.00 – 22.00 geöffnet. Eine Anmeldung ist noch erforderlich.

Ab sofort dürfen geschlossene Trainingsgruppen wieder im Schachzentrum trainieren. Dazu müssen die Trainer die Bedingungen und Zeiten mit unserem Vorstand und Hygienebeauftragten Manfred Stejskal abklären.

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

2. DSOL: 5 Wettkämpfe der 1. Runde

  1. DSOL (1.2)

Am zweiten Tag waren wir weniger erfolgreich. Gerald Deckers‘ HSK 10 in der 10. Liga, Gruppe C hatte Klaus Peterwitz als Trainer dabei. Gerald schreibt über die 0:4-Niederlage: Unsere Spieler konnten frohen Mutes in den Wettkampf gehen, denn weil sie die DWZ nicht sehen konnten, wussten sie nicht, dass die Gegner ein deutliches DWZ-Übergewicht hatten. Es kam, wie es kommen musste: Nach gutem Anfang kam es an den Brettern 2 bis 4 zuerst zu kleinen Ungenauigkeiten, die den Gegnern die besseren Stellungen brachten. Daraus ergaben sich schnell richtige Fehler, und kurze Zeit später (innerhalb von 3 Minuten) wanderten 3 Punkte aufs gegnerische Konto. An Brett 1 dauerte es erheblich länger. Nils Altenburg hatte für einen Königsangriff  eine Figur gegeben und versuchte alles. Doch der Gegner spielte sehr genau, konnte den Angriff abschlagen und seinen materiellen Vorteil verwerten.

In der 5. Liga, Gruppe C verlor Johann Sanders HSK 4 etwas unglücklich mit 1:3 gegen die Schachfreunde Berlin 3. Heiko Klaas und Arthur Krüger verloren im Endspiel, Jean Louis Sander gewann eine starke Partie ebenfalls im Endspiel. Bei Felix Kort Niederlage in einer dramatischen Angriffspartie spielten technische Problem eine vielleicht entscheidende Rolle. In schwieriger Stellung verlor er einige quälende Minuten seiner Bedenkzeit, weil er nicht mehr ziehen konnte, und so kam der Gegner zum Konter und setzte einen Zug früher matt.  Siehe an anderer Stelle Johanns genaueren Bericht.

  1. DSOL (1.3)

Am Mittwoch gelang Eva Marias Zickelbeins HSK 3 in der 3. Liga, Gruppe C die Revanche gegen die Schachfreunde Berlin 2 mit einem stark herausgespielten 3:1-Sieg. Die Teamchefin begleitete ihr Quartett auf ihrem Zoom-Account und hatte Rainer Grünberg und Alex Pfaffenrot als Analyse-Gäste, die besonders von den drei Jugendlichen an den Brettern 1-3 begeistert waren. Stefan Ziefle bereute, dass er zuletzt nur noch Bullet gespielt hat; er legte das 0:1 vor, aber Elias Mandelkow spielte an Brett 1 sehr stark und schaffte den Ausgleich. Auch Johannes Blome hatte Vorteil, den er zum 2:1 nutzte, sodass ein knapper Sieg möglich schien, weil Siyuan Lu sich als Schwarz in gedrückter Stellung genau verteidigte. Und weil sein Gegner zuviel wollte, gewann er schließlich sogar das Endspiel!

  1. DSOL (1.4)

Am Donnerstag stand HSK 2 in der 1. Liga, D4 gegen Werner Bremen 1 (mit Jonny Carlstedt am 4. Brett) vor einer unlösbaren Aufgabe, zumal Michael Fehling und Teodora Rogozenco Schwierigkeiten hatten, in den Raum zu finden. Die telefonische Hilfe der Turnierleitung kostete viel Zeit, und wer kann Großmeistern wie Romain Edouard schon 20 Minuten vorgeben? Am längsten hielt sich Valerian Giraud gegen GM Vlastimil Babula, schließlich aber wurde es die erwartete 0:4-Niederlage.

Deutlich besser erging es Sebastian Kurchs HSK 6 in der 8. Liga, Gruppe D gegen die SG Löhne 1. Christian Wolf brachte an Brett 2 zwar ein zu optimistisches Läuferopfer auf h7, sodass sein Gegner den Angriff abwehren konnte, aber der Teamchef hatte längst das Führungstor geschossen. Und in zwei starken Endspielen sorgten John Christopher Christensen (U12) an Bett 1 und Frank Neldner schließlich für den verdienten 3:1-Sieg!

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