Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

3. DSOL: Weiter ungeschlagen (3)

Am dritten Spieltag der ersten Woche errang Johann Sanders HSK II in der 3. Liga, Gruppe D einen verdienten 3:1-Sieg gegen den SV Königsjäger Süd-West, einen der aktiven Berliner Vereine. Arthur Krüger, der Jüngste in einer reinen Jugendmannschaft, legte mit Schwarz am 4. Brett nach einem Turmgewinn das 1:0 vor, doch Felix Kort musste am Spitzenbrett in der anderen Schwarzpartie den Ausgleich hinnehmen. Weiß opferte auf h6 einen Läufer und riss die Rochade auf und griff mit einer Übermacht von Figuren erfolgreich an, obwohl Felix viel versuchte, um Gegenspiel zu erhalten. Dennoch entwickelte sich das Match gut: Roman Kurley nutzte seinen großen Entwicklungsvorsprung und Raumvorteil zu einem Figurengewinn zum 2:1, und Valentin Genov gewann ein keineswegs triviales Endspiel Springer gegen Läufer dank eines Mehrbauern sehr souverän zum 3:1. IM Dr. Evgueni Chevelevitch begleitete das Team als Trainer; wir sind mit ihm im Gespräch über weitere Möglichkeiten, mit starken Spielern zu trainieren.

Im zweiten Match des Abends gab es unser viertes Unentschieden der 1. Runde der 3. DSOL. Sebastian Kurchs HSK V führte relativ schnell 2:0 gegen den SC Weiße Dame Borbeck. Am 4. Brett gab der Gegner von Christian Tegethoff schon nach seinem 9. Zug auf, da er eine Figur einstellte, und unser Kapitän Sebastian Kurch gewann als Weißer nach einem Abzugsangriff einen Turm und ließ seinem Gegner keine Chance mehr. Dagegen musste Christian Wolf nach einem Qualitätsverlust kämpfen – er versuchte noch, einen Königsangriff zu inszenieren, aber sein Gegner verteidigte sich klug und aggressiv und verkürzte auf 1:2. Am Spitzenbrett stand Daviti Maisuradze mit Schwarz im Slawischen Damengambit gedrückt, ließ einen gedeckten Freibauern seines Gegners zu und musste sich nach dem Verlust eines isolierten Bauern quälen. Er kämpfte lange um Ausgleich, aber sein Gegner spielte stark und gewann das Endspiel zum 2:2-Ausgleich. In unseren beiden Verlustpartien hätte ein Trainer unseren Spielern zeigen sollen, wie sie ihr Eröffnungsspiel verbessern können, aber leider haben wir in dieser Saison noch keinen Trainer für HSK V.

 

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