Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Wir beginnen mit der Öffnung des Klubheims am 31.7.2020. Freier Spielbetrieb unter Einschränkungen (nur) freitags von 18.00 – 22.00 Uhr. Anmeldung unter schachklub@hsk1830.de erforderlich. Genaue Bedingungen hier.

DVM: Drei 1. Plätze, ein 3. Platz – nach zwei Tagen

In dieser Rechnung ist der aktuell 2. Platz unserer U10 nicht einmal mitgezählt. Unsere Teams machen also fast alles gut bisher, aber vergessen wir nicht: Dies ist nur eine Momentaufnahme, es folgen noch drei Runden, wir müssen die Daumen gedrückt halten, und unsere Teams müssen durchhalten, sich am besten sogar noch steigern!

 

DVM U12 in Magdeburg.

In der 3. Runde gelang der HSK U12 ein klarer 3½:½-Sieg gegen die Schachfreunde Brackel, gesetzt als Nr. 7 nur vier Plätze hinter uns. Bahne Fuhrmann am Spitzenbrett Remis, Bennit Tietz setzte aus. In der 4. Runde mussten wir gegen den Turnierfavoriten bestehen: Der SV Empor Berlin mit einem DWZ.Schnitt von 1731, gut 150 Punkte stärker als wir, war eine harte Prüfung. Wir waren der klare Außenseiter. Die frühe Niederlage von Arthur Krüger glich Zion Malcherek aus, Bahne Fuhrmann hielt ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger Remis, und dann erhielt Bennit Tietz am 4. Brett bei schon knapper Zeit die Chance zu einem fantastischen Königsangriff und ergriff sie! Der 2½:1½-Sieg führte zum Wechsel ab der Spitze. Lars Hinrichs‘ Team führt nun allein mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung vor drei Verfolgern, u.a. unserem Gegner in der 5. Runde, dem Schachzentrum Bemerode, gesetzt als Nr. 4.

DVM U14 in Magdeburg.

Auch Georgios Souleidis‘ HSK U14 zieht bisher mit weißer Weste durch das Turnier. In der 3. Runde wurde mit dem SV Königsjäger Süd-West die zweite starke Berliner Mannschaft mit 3:1 geschlagen, die Nr. 4 des Turniers, und in der 4. Runde gegen die Lokalmatadore, die Schachzwerge Magdeburg, gesetzt als Nr. 2, wurde es noch schwerer. Jakob Weihrauch, der gegen die Berliner verloren hatte, entschied nun das Spitzenbrett im Mattangriff für sich. Auch Isaac Garner gewann im Angriff. Nach der Niederlage von Florian von Krosigk musste Johannes Blome, für Da Huo eingewechselt, seine Partie unbedingt halte: Er machte es im Gegenangriff, den er mit einem Dauerschach abschloss.

Nun haben die Jungs wie HSK 12 zwei Mannschaftspunkten Vorsprung vor drei Verfolgern, außer den Gastgebern den ESV Gera (Nr. 3) und die illustre SG Porz (Nr. 5). Unseren Gegner in der 5. Runde konnte ich noch nicht ermitteln.

 

DVM U14w in Neumünster.

Unsere Mädchen hatten in der 3. Runde durchaus Chancen gegen den SC Garching, aber nur Charlotte Hubert und Nikki Modali an den Spitzenbrettern konnten Remisen zur 1:3-Niederlage beitragen. Dann aber gab’s das „Derby“ gegen Tura Harksheide – Eberhard Schabel richtet zum wiederholten Mal die Meisterschaft aus. Rechtzeitig zur Runde traf Yvonne Wu ein, sodass Kristina-Maria Abram ins Turnier der Ersatzspielerinnen ziehen und dort gewinnen konnte. Und unserem Quartett gelang ein 3:1-Sieg, nur Nikki verlor.

In der Tabelle ist nun der Startplatz 13 wieder erreicht, von dem aus weiter nach oben geklettert werden soll. Viel Glück dabei!

 

DVM U16 in Magdeburg.

Unsere so gut gestartete HSK U16 erlebte heute einen schlimmen Vormittag: Gegen den Reideburger SV 90 Halle schossen Tom-Frederik Wölk und Michael Kotyk zwei „dicke Böcke“ (Malte Colpe), und auch Lennart Grabbel nach einem chancenreichen Figurenopfer seines Gegners ging unter. Heiko Klaas schoss bei der chancenlosen 1:3-Niederlage immerhin ein Ehrentor. Konsequenz: Absturz vom 2. auf den 5. Platz.

In der 4. Runde musste hart für den 2½:1½-Sieg gegen die Karlsruher Schachfreunde gekämpft werden. Den entscheidenden Punkt holte bei drei Remisen von Michael, Heike und Ilja Goltser unser Spitzenbrett Tom-Frederik Wölk. Der Lohn: der 3. Platz.

Mit der SG Leipzig, gesetzt als Nr. 5, haben wir in der 5. Runde einen starken Gegner, der als Fünfter natürlich auch noch um eine Medaille kämpft. Wir hoffen, dass sich unser Team zusammenrauft und alles versucht!

 

DVM U20 in Braunschweig.

In der „Königsklasse“ hat sich unsere HSK 20, nur als Nr. 4 gesetzt, durch den knappen und hart umstrittenen 3½:2½-Sieg gegen die als Nr. 2 gesetzten Schachfreunde Brackel auf den geteilten 1. Platz vorgekämpft. Zu den Aufregungen des Tages gehörte es, dass das Ergebnis der Schwarz-Partie von Luis Engel gegen Simon Knudsen zunächst in Protokoll wie auch in der Live-Übertragung falsch dargestellt und eine Niederlage des HSK gemeldet worden war. Tatsächlich waren wir in Gefahr geraten, nachdem Ake Fuhrmann seine guten Remischancen verpasst und Tzun Hong Foo seinen Vorteil in Zeitnot zum Verlust verspielt hatte, sodass Luis ein sehr ausgeglichenes Endspiel auf Gewinn spielen musste.

In der 4. Runde war der mit uns punktgleiche SC Bavaria Regensburg, gesetzt als Nr. 3 vor uns, ein sehr starker Gegner. Die Garanten unseres 3:3-Unentschiedens waren wieder einmal Luis Engel und Lennart Meyling, mit 4 aus 4 unsere Top-Scorer. Robert Engel und Ake Fuhrmann steuerten Remisen bei. Tzun Hong wurde wieder einmal Opfer seiner Zeitnot, und Henning schaffte das Kunststück nicht, nach Fiona Sieber mit Jana Schneider auch die nächste Nationalspielerin zu schlagen. Immerhin teilen wir weiterhin den 1. Platz mit Bavaria Regensburg und liegen nach der Zweitwertung Sonneborn-Berger sogar vor den Bayern, jeweils mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor Aufbau Elbe Magdeburg und den Schachfreunden Brackel.

Unser Gegner ist in der 5. Runde ist der Lübecker SV, der Fünfte, der, obwohl ohne Frederik Svana, nicht zu unterschätzen ist. Die Bayern treffen auf die Lokalmatadoren, die natürlich auch weiter um den Titel spielen.

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