Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Wir beginnen mit der Öffnung des Klubheims am 31.7.2020. Freier Spielbetrieb unter Einschränkungen (nur) freitags von 18.00 – 22.00 Uhr. Anmeldung unter schachklub@hsk1830.de erforderlich. Genaue Bedingungen hier.

HJMM: Zwei Niederlagen in Blankenese

Genauer: Im neuen schönen Spiellokal der SVg Blankenese in der Mensa des Lise-Meitner-Gymnasiums in Osdorf mussten wir zwei Niederlagen gegen gute Gegner hinnehmen. Dass wir überhaupt annähernd pünktlich dort antreten konnten, verdanken wir Senait Mehari, die mit einer großen Gruppe aus beiden Teams mit S-Bahn und Bus anreiste, und dem Großvater von Lucas Stöwesand, der für ein zweites Auto sorgte. En passant einmal festgehalten: meine Arbeitszeit für diese beiden dreistündigen Wettkämpfe inkl. Fahrten und Rekrutierung der Teams gut zehn Stunden.

In der Jugend-Stadtliga verlor HSK V mit 9:15 (1½:4½). Das Ergebnis fällt schließlich deutlicher aus, als das Match erwarten ließ. Romeo (Remis) hatte im Endspiel vermutlich Gewinnchancen. Denzell hatte Materialvorteil, tauschte dann aber Figuren ab, mit denen er hätte spielen sollen und stellte obendrein einen Turm ein. Bennit wurde zu einem inkorrekten Figurenopfer verführt und überschritt schließlich in verlorener Stellung die Zeit. Auch Klaus brachte ein inkorrektes Figurenopfer, das jedoch mit einem Zwischenzug zum Gewinn hätte führen können. Zion spielte am Spitzenbrett nach einem Bauernopfer lange druckvoll gegen Jakob v. Rosen, am Schluss aber konnte sich der Gegner befreien. Unser Ehrentor schoss mit der letzten Partie Leif Dietrich, da Benjamin Burgdorf im Endspiel ein schwerer Fehler unterlief.

Die SVg Blankenese ist auf Kurs zurück in die Jugend-Landesliga, in die sie aufgrund ihrer guten Jugendarbeit, an der sich auch der Vorsitzende Alfred Manke beteiligt, gehört. Aber wir werden dem Spitzenreiter im Rückkampf noch einmal einen harten Strauß liefern!

Auch in der Jugend-Kreisliga B hätte das Ergebnis von HSK VIII besser ausfallen können. Statt des 10:14 (2:4) hatten wir mindestens ein 3:3 auf den Brettern. Josias spielte zu schnell und verlor, Manish schaffte den Ausgleich. Vorher gab es schon zwei Remisen: Moritz in einem Bauernendspiel und Greesham viel zu früh im Mittelspiel: In einer deutlich besseren Stellung nahm er ein Remisangebot an. Die Entscheidung fiel an den Spitzenbrettern, wo Shayan an Brett 2 lange trotz Materialnachteil vergeblich kämpfte und Kiyan leider seinen klaren Vorteil verspielte, weil er die Gefahr eines Freibauern nicht wahrnahm. Schade: Hier war mehr drin!

ChZ

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