Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste: Jeweils Dienstag & Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr bieten wir einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

HMM 2024, die 6. Runde am 26. April 24 mit +3 =1 -2

Stadtliga B

Hier brachte Felix Ihlenfeldts HSK 8 (6:6 / 24½) mit einem 5:3-Sieg gegen den SKJE 3 (7:5 / 24) zwei wichtige Punkte mit nach Hause. Unsere vier Siege an den Spitzenbrettern und zwei Remisen des Kapitäns und von Boriss Garbers festigten den 6. Platz im Mittelfeld.

Bezirksliga A

Hier waren zwei starke Teams vom Süden der Elbe im HSK Schachzentrum zu Gast. Zu unserem Glück gewannen wir beide äußerst spannenden Wettkämpfe knapp mit 4½:3½. Zion Malcherecks HSK 9 (7:3 / 23½) schlug den Zweiten, den SK Marmstorf 2 (7:5 / 25½), Jones‘ HSK 10 (10:0 / 30) den TV Fischbek (2:8 / 18), der deutlich stärker auftrat, als sein aktuell vorletzter Platz erwarten ließ.

HSK 9 spielte zum ersten Mal mit Florian von Krosigk und führte sich mit einem Sieg am Spitzenbrett ein. 3 aus 3 an der ersten drei Brettern waren auch die Grundlage unseres Sieges; für die Entscheidung beim Stand von 3½:3½ sorgte Zion, den Jones ebenso wie das gesamte Team in seinem Live-Ticker lobte: „Das habt Ihr toll gemacht!!! Und Zion ist als Kapitän auch gebührend als letzter Mann von Bord gegangen!“

HSK 10 versorgte seine Fans zu Hause mit einem dramatischen Live-Ticker und mehrfachen Prognosen einer sicheren Niederlage. „Ich habe gespielt wie ein Wurm!“ Ich zitiere nur ein Beispiel einiger selbstkritischer Anmerkungen. Beim Stand von 2½:3½ hätte ich mich fast von der Furcht anstecken lasse, zumal ich ja die Stellungen nicht kannte. Jordi Richter kam plötzlich zu Angriff und schoss den Ausgleich. Dann wurden Steffis Sekunden bis zu ihrer (vermeintlichen) Zeitüberschreitung mitgezählt –  „17 Sekunden – 16  – Matt – Fuck – Wieso? Gewonnen“ Steffi hatte den schwarzen König um 23:59 Uhr im Mattnetz gefangen! Jones‘ Team hat nun relativ drei Mannschaftspunkte Vorsprung, und einige haben gelobt, nächstes Mal besser zu spielen…

Kreisliga A

Auch in der Kreisliga A standen zwei Wettkämpfe auf dem Programm, allerdings auswärts. Malte Schachts HSK 18 (6:6 / 25½) fuhr mit einer sorgfältig ergänzten Mannschaft zum SK Weisse Dame 3 (8:4 / 26), zu einem der Aufstiegsfavoriten, und musste sich leider mit 3:5 geschlagen geben. Unser Team ist aktuell Sechster und kann anfangen, für die nächste Saison zu planen.

Tobias Stolzenburgs HSK 19 (3:9 / 17½) erreichte trotz eines Minus von 100 DWZ-Punkten bei den Langenhorner Schachfreunden 2 (1:11 / 16)  ein starkes 4:4 Unentschieden und behauptete sich so als Vorletzter vor den Gastgebern. Dass dieser Erfolg schon den Klassenerhalt bedeutet, ist zweifelhaft, denn unser Vorsprung von zwei Mannschaftspunkten könnte angesichts der unterschiedlichen Gegner in der letzten Runde nicht ausreichend sein. Für den Zusammenhalt unseres Teams spricht aber, dass wir überhaupt an acht Brettern spielen konnten. Wegen der Entgleisung eines Zuges am Hauptbahnhof musste Heiko Bonath absagen. Dass er es kurzfristig tat, gab uns die Möglichkeit, Nils Köhler auf seinem Weg von der Arbeit nach Hause zu erreichen und nach Langenhorn zu bitten, wo er mit großer Verspätung, aber noch innerhalb der Karenzzeit ankam und am 2. Brett mit einem Remis zum 4:4 beitrug. Toll auch, dass Tobias als noch wenig erfahrener Teamchef das Spielprotokoll korrekt änderte – so dürfen wir hoffen, dass sich die Mannschaft rettet!

Kreisklasse A

Hier hofften wir auf einen Sieg von Michael Botzets HSK 23 (7:5 / 26½) gegen den TV Fischbek 4 (6:6 / 22), aber es gab nach einigen taktischen Fehlern ein knappes 3½:4½. Zu schnelles Spiel oder die Aufregung ob guter Chancen haben uns die erste Niederlage eingebracht. Dass wir noch an 2. Stelle stehen, ist etwas trügerisch, denn Bessie Abrams HSK 24 (7:3 / 25½) und der Niendorfer TSV 2 (7:3 / 24) haben ein Spiel weniger und könnten uns mit Siegen verdrängen. Wenn aber alle anderen für HSK 23 spielen, könnten sie uns in dieser sehr ausgeglichenen Staffel noch eine kleine Chance bescheren. Aber blieben wir dann cool?

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