Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Da müssen wir durch. Unser Klubheim bleibt weiterhin bis zum 18.04.2021 geschlossen. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot. Ausnahmen, um z.B. wichtige Unterlagen aus dem Klub zu holen, müssen bei unserem Hygienebeauftragten Manfred Stejskal beantragt werden.

HSV und HSK 5 gehen baden

Laufende News zur 2.DSOL, 5. Runde, 1

In der 5. Runde hatten wir uns gegen den SV Datteln viel vorgenommen. Wir standen auf Platz 3 und vielleicht war das Viertelfinale noch drin.

Wieder einmal streamten unsere Nichtspieler mit Jürgen Bildat auf Twitch die Partien und analysierten fleißig. Mein Sohn Marvin übernahm die Technik und war Billys erster Analysepartner. Hier  ist alles nochmal anzuschauen (ab Minute 9.20 geht es los).

Der SV Datteln setzte zum ersten Mal seinen an 1 gesetzten Spieler ein, gegen den Åke eine solide Partie spielte. Nach einer kleinen Ablenkung durch seinen Bruder schien Åke die Partie aus der Hand zu geben. Am Ende schafften es jedoch beide  einen Bauern umzuwandeln und willigten nach ein paar weiteren Zügen ins Remis ein.

Bahne, sein Bruder, schaffte es einen Mehrbauern zu gewinnen. Alles sah solide aus, und sein Gegner hatte nur noch wenig Zeit auf der Uhr. Hier passierte Bahne dann das Missgeschick, dass er durch einen Mausfehler den falschen Bauern nach vorne zog, und so sein Gegner den Bauern und auch die Partie zurück gewann. Bahne war gefrustet und überlegte, ob er den Gegner bittet, den Zug zurücknehmen zu dürfen. Nach Rücksprache mit mir blieb es aber dabei, denn es waren schon einige Minuten verstrichen, sodass hier eine Reklamation auch nicht mehr angebracht war. Trotz dieses Missgeschickes schaffte Bahne es, sich aus der Situation zu befreien und seinen Freibauern durchzubekommen. Hier half die Zeitnot des Gegners noch ein wenig mit.

Mark spielte eine starke Partie und gewann neben einer starken Stellung dann auch noch zwei Bauern, die er gar nicht benötigte. Bis zu einer +7 Stellung verbesserte er sich, bis ihn ein wenig der Mut verließ. Anstatt auf Angriff zu spielen, versuchte er seine Bauern zu verteidigen und brachte den Gegner wieder ins Spiel. Bis zuletzt kämpfte er im Endspiel mit wenig Zeit. Die fehlte ihm auch am Ende, sodass er leider auf Zeit verlor.

Ich war als Erster fertig mit meiner Niederlage. Gegen das angenommene Morragambit versuchte ich eine solide Verteidigung zu finden. Allerdings fehlte mir der Zug a6, damit der Springer nicht auf b5 eindringen konnte. So fiel zuerst mein Bauer, und am Ende freute sich mein Gegner über ein schönes ersticktes Matt.

Wir mussten uns mit dieser 1½:2½-Niederlage und der HSV-Niederlage abfinden und sehen nun auch keine wirkliche Chance mehr auf das Viertelfinale (ich hoffe, der HSV wird den Aufstieg noch schaffen..,). Die Gruppe C der 6. Liga ist aber auch eine schwere Gruppe. Und wenn wir im Mittelfeld landen ist es trotzdem eine gute Leistung! – Am 17.03. geht es weiter gegen den SC Heideck-Hilpolstein.

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