Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Da müssen wir durch. Unser Klubheim bleibt weiterhin bis zum 18.04.2021 geschlossen. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot. Ausnahmen, um z.B. wichtige Unterlagen aus dem Klub zu holen, müssen bei unserem Hygienebeauftragten Manfred Stejskal beantragt werden.

Laufende News zur 2.DSOL, 7. Runde, 1

Platz 4 verteidigt

Björn Bentes HSK 2 (7:7 / 13½)  spielte in der 1. Liga, Gruppe B beim Hamelner SV 2:2 unentschieden abzuringen. Wiederum war es ein spannender Wettkampf mit hart umkämpften Partien. Teodora Rogozenco mit einem Remis im Turmendspiel und Michael Fehling mit einem Dauerschach bei gegenseitigem Königsangriff eröffneten den Score. Auch Jürgen Stanke ging in seiner Schwarzpartie über die volle Zeit, hielt den weißen Druck lange aus, bis Weiß nach der Zeitkontrolle der entscheidende Durchbruch gelang. Den Ausgleich erzielte der Kapitän: Björn ging mit einem Bauern mehr in ein Endspiel mit gleichen Läufern und gewann die längste Partie. Damit verteidigte HSK II den guten 4. Platz in dieser hammerstarken Gruppe mit dem SV Werder Bremen (10:0 / 18) als Top-Favorit als Erfolg werten. Michael Fehling schrieb im Chat: „Lieber Björn, großen Dank für die Organisation unserer Mannschaft! Es hat Spaß gemacht, wenigstens ein paar Fingerübungen in der Zeit ohne Spiel am Brett.“

Alles versucht

Nico Müllers HSK 5 (7:7 / 14) ging mit einer klaren Ansage in die letzte Runde gegen SC Bad Salzdetfurth 2 (11:3 / 17½): Wir brauchen einen 3½:½-Sieg, um noch Zweiter zu werden, kein Remis! Vielleicht war dieser Druck, die Partien scharf anzulegen, gegen die starken Gäste eine zu schwere Hypothek.  Am Spitzenbrett ging Åke Fuhrmann große Risiken, als er die g-Linie gegen die weiße Rochade öffnete trotz der Gefahren, die seinem eigenen König auf h7 drohten: Weiß gewann im Gegenangriff Material. Damit war das große Ziel verfehlt, aber die spannenden Partien gingen weiter. Zunächst endete Bahnes Damenendspiel mit einem Dauerschach, nachdem er lange Druck gegen einen isolierten Be5 gehabt hatte. Linus Müller spielte als Schwarzer eine megascharfe Partie, stand unter Druck, entwickelte aber ein gefährliches Gegenspiel, doch der Angriff des Gegner schlug schneller durch. Die letzte Partie gewann Marvin Müller, der mit dem Königsläufergambit im 12. Zug nach dem von Schwarz forcierten Damentausch ein leicht besseres Endspiel auf dem Brett hatte. Schließlich gewann er nach starkem Spiel ein Turm-Läufer-Endspiel trotz ungleicher Läufer. Nach der 1½:2½-Niederlage  behauptet unser Team in der 6. Liga, Gruppe C vorläufig den 3. Platz, während der SC Bad Salzdetfurth vorläufig den 1. Platz erspielt hat, auf jeden Fall aber die Qualifikation für die Play-offs. Wie immer erörterte Jürgen Bildat im Twitchkanal lange mit den Bergstedter Schachfreunden (über den Kader hinaus) auf lehrreiche Weise spannende und interessante Partien: Grundsätzliches und konkrete Analysen zugleich wurden Thema.

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