Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Im HSK-Schachzentrum wird wieder Schach gespielt.

Unsere geschlossenen Trainingsgruppen treffen sich zu den vereinbarten Zeiten. Anfragen bitte über schachklub@hsk1830.de.

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Teilnahme nach dem 3 G Modell (genesen, geimpft, getestet). Anfragen über schachklub@hsk1830.de.

Einen Spielbetrieb nach dem 2 G Modell (Zutritt im ganzen Haus nur, wenn genesen oder geimpft) gibt es jeden Montag, ab dem 20.9.2021. Unsere Senioren beginnen am 18. Oktober wieder mit den regelmäßigen Treffen. 

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

QBL: Aufsteigen macht Laune

Während ich in meinem Bericht vom Abstieg in der 107. Auflage in der 3. Liga von einer möglichen Sinnkrise gesprochen hatte, rief Andi Albers auf der HSK Seite im Facebook locker und keine Zweifel aufkommen lassend sein Team zusammen: „Da ist es doch tatsächlich passiert: einmal unkonzentriert und schon in Liga 3 abgestiegen!, aber zum Glück lässt sich diese Schmach heute gleich wieder auswetzen: 20:00 Uhr, 100 Minuten 3+0, wir brauchen so viele MitstreiterInnen wie möglich, denn diesmal zählt nur Platz 1! , also schnell anmelden und mithelfen!“ Tatsächlich folgten wieder einmal 35 aktive Spieler seinem Appell und nach 100 Minuten konnte sich „DerMichel“  genauso locker au dem Chat verabschieden und gleich auch neue Ziele setzen: Pflichtaufgabe erledigt, Donnerstag bitte wieder in Liga 1 aufsteigen!“

 Nie wieder 3. Liga

Tatsächlich: 1. HSK 401 Punkte, 2. Duocor-Makói SVSE  366. 3. Team Lulex 352 – eine klare Angelegenheit in der 3. Liga, Gruppe A!? Vorsicht: Es dauerte eine ganze Stunde, ehe wir vorn mitspielen konnten und dann gab es zunächst einen langen Dreikampf mit häufigen Führungswechseln mit dem schon auf der 1. Liga bekannten ungarischen Team Duocor-Makói SVSE  und dem Team Lulex, das mich besonders beeindruckte: Die beiden Namensgeber WCM Luisa Bashylina und FM Alexander Krastev sind herausragende Jugendspieler, deutsche Meister ihrer Altersklassen und haben mit ihrem Verein, der SG Solingen, einen Doppelsieg im Weihnachtsturnier der DSJ errungen. Dieses Turnier sollte die ausgefallenen DVM 2020 ersetzen. Luisa gewann zunächst mit einem Mädchenquartett die U20w, anschließend verstärkten sich die Mädchen durch den U14-Spieler des Jahres Alexander Krastev und gewannen auch noch die U20 (der HSK belegte hier nur den 5. Platz). Auch in der Quarantäne Bundesliga schlugen sie sich ausgezeichnet; erst in den letzten zwanzig Minuten des 100-Minuten-Turniers (Bedenkzeit: 3,0) konnte sich unser stark besetztes Team deutlicher absetzen, zunächst von Lelux, dann auch von den Ungarn und den einzigen Aufstiegsplatz in dieser Gruppe sichern.

Die 1. Liga am 11. März

In den Parallelgruppen B und C der 3. Liga setzten sich die MSC 1836-Blitzer aus München (356) und die Schachfreunde Deizisau durch, sodass die 109. Auflage der 2. Liga am 11. März mit einer Bedenkzeit von 3+2 die besten sechs deutschen Teams um den Aufstieg oder gegen den Klassenerhalt (leider gibt’s immer beide Optionen) spielen werden. D.h. aber auch, dass in der 1. Liga kein deutsches Team mehr vertreten ist. Der SK Ladenburg ist als letztes deutsches Team abgestiegen,  und in der 2. Liga haben sich der HSK Lister Turm als Vierter und Felix Meißners Lockdownchess als Siebter gehalten, 13 Punkte vor den Schachfreunden Berlin, die es wie uns eine Woche vorher erwischt hat.

Unser Aufstiegsteam war bunt zusammengesetzt, aber natürlich holten vor allem die Titelträger die Kastanien aus dem Feuer. GM Rasmus Swane war mit 85 Punkten aus 32 Partien wieder einmal die Nr. 1 des gesamten Turniers, aber zum ersten Mal hatten wir drei Spieler unter den Top-Ten: IM Nico Zwirs (6. mit 55/23) und IM Malte Colpe (8. mit 53/21). Zu den (in der 3. Liga) acht gewerteten Spielern gehörten auch GM Sune Berg Hansen (48/26), IM Markus Lammers (40/24), WGM Judith Fuchs (38/19) und die beiden Jugendlichen Michael Kotyk (44/21) und Souren Bozorgi aus Teheran (38 aus nur 11 Partien). Auf 38 Punkte kamen auch GM Thies Heinemann und IM Norbert Sehner.

Zum ersten Mal gehörte eine ganze Familie zu unserem Team: Silke Einacker, ihr Mann Detlef und ihre beiden Töchter Lina und Anika holten zusammen 57 Punkte. Silke kommt ursprünglich aus Weimar, gewann in den 90er Jahren mehrfach mit der Elberfelder SG die Frauen-Bundeliga und hat auch in unserem FBL-Team gespielt. Ihr Mann ist der Namensgeber unserer Schachschule – die Domain war ein Geburtstagsgeschenk für Silke, die sie als Gründungsmitglied unserer Schachschule für den HSK freigab.

Seid alle wieder in der 109. Auflage der 2. Liga am 11. März dabei!

 

 

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