Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Da müssen wir durch. Unser Klubheim bleibt bis auf weiteres geschlossen. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot. Ausnahmen, um z.B. wichtige Unterlagen aus dem Klub zu holen, müssen bei unserem Hygienebeauftragten Manfred Stejskal beantragt werden.

Rauf und Runter in der Quarantäne Bundesliga

Runter

Seit unserem Abstieg aus der Quarantäne Bundesliga 1 am 10. Januar sind drei Spieltage mit wechselhaften Resultaten gelaufen.  Am 14. Januar in der 92. Auflage wurde der HSK (372) in der 2. Liga Fünfter, sieben Punkte hinter dem Aufstiegsplatz 3, während die Schachfreunde Deizisau (433) mit klarem Vorsprung den Wiederaufstieg in die 1. Liga schafften. Felix Meißners und Luis Engels Lockdownchess (409) spielte in der 1. Liga, stieg aber als Vorletzter ab.

Rauf

So trafen wir uns in der 93. Auflage am 17. Januar in der 2. Liga wieder, und diesmal gelang dem HSK (292) beim zweiten Versuch in den letzten Minuten des Turniers als Drittem der Wiederaufstieg in die 1. Liga -, dank einer guten Teamleistung, aber vor allem aufgrund des überragenden Turniers von Rasmus Svane, der mit 84 Punkten (34 vor dem Zweiten) wie so häufig bester Spieler des Turniers war. Deshalb wurde im Chat nicht nur „Hamburg, meine Perle“ gefeiert, sondern dem „bärenstarken“ Rasmus gedankt. Leider erwischte es unsere Freunde vom Lockdownchess (240) zum zweiten Mal: Ohne Luis und Felix‘ anfeuerndem Live-Kommentar fiel das Team sogar auf den letzten Platz zurück.

Rauf und runter

In der 94. Auflage am 21. Januar wollte der „Kiezking“ Felix Meißner unbedingt durch das Nadelöhr der 3. Liga mit nur einem Aufsteiger zurück in die 2. Liga, was auch souverän gelang: Lockdownchess (310) gewann die 3. Liga, Gruppe C – wie übrigens auch die Schachfreunde Berlin (300) die Gruppe B der 3. Liga.

Nach dem chancenlosen Abstieg des HSK (317) als Letzter, 37 Punkte hinter dem 7. Platz, treffen sich die beiden „Hamburger Teams“ am Sonntag, 24. Januar, also in der 2. Liga wieder. Ob wir dann eine Chance haben, auf das „Runter“ erneut ein „Rauf“ folgen zu lassen, hängt entscheidend davon ab, ob wir uns wieder auf Rasmus verlassen. „Rasmus, mach was“ heißt es zu oft im Chat. Rasmus war gleichauf mit Sune Berg Hasen wieder bester Spieler unseres Teams, aber er lieferte nur ein sehr gutes Ergebnis – und nicht ein überragendes Resultat, das in glücklichen Fällen häufig fast allein den Unterschied zu anderen starken Teams ausgemacht hat.

Wieder rauf?

Wir brauchen also außer unseren Großmeisterinnen und Großmeistern ein großes Team mit vielen Spielern aus den 2.-4. Ligen und der Jugend-Bundesliga. Besser als 24 Spieler wie zuletzt wären mindestens 40, und es wäre gut, wenn sie sich frühzeitig meldeten, damit sie andere mitziehen. Wir neigen zu späten Meldungen und starten dann auch nicht immer pünktlich ins Turnier, sodass wir Probleme haben, einen frühen Rückstand auszugleichen oder auch noch vorn anzugreifen. Dass das möglich ist, beweist die erste Meisterschaft eines deutschen Teams seit längeren Zeit: Wir gratulieren dem SK Ladenburg (414), der knapp vor The House Discord Server (411) und deutlich vor den Schachfreunden Deizisau (376) seinen ersten Titel gewann.

Von der Meisterschaft sind wir jedoch eine ganze Liga entfernt, geht es für uns am Sonntag in der 95. Auflage bestenfalls um den Wiederaufstieg – aber zunächst vielleicht erst einmal, wie das Beispiel von Lockdownchess lehrt, um den Klassenerhalt. Hier ist der Link zum Turnier – Meldet Euch schnell an! 

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