Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Im HSK-Schachzentrum wird wieder Schach gespielt.

Unsere geschlossenen Trainingsgruppen treffen sich zu den vereinbarten Zeiten. Anfragen bitte über schachklub@hsk1830.de.

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Teilnahme nach dem 3 G Modell (genesen, geimpft, getestet). Anfragen über schachklub@hsk1830.de.

Einen Spielbetrieb nach dem 2 G Modell (Zutritt im ganzen Haus nur, wenn genesen oder geimpft) gibt es jeden Montag, ab dem 20.9.2021. Unsere Senioren beginnen am 18. Oktober wieder mit den regelmäßigen Treffen. 

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

World-Cup: Die Sensation ist perfekt

Janek Duda beim Fide Grand-Prix in Hamburg 2019 | Foto: Georgios Souleidis
Janek Duda beim Fide Grand-Prix in Hamburg 2019 | Foto: Georgios Souleidis

Unser Spitzenbrett gewinnt den World-Cup und steht im Kandidatenturnier

Die Begeisterung war groß im HSK, als Jan-Krzysztof Duda im Halbfinale den Weltmeister Magnus Carlsen mit 2½:1½ schlug, sie wurde überschwenglich, als Janek  auch noch das Finale gegen Sergey Karjakin nach der Schwarzpartie mit einer überzeugenden Leistung bereits in der zweiten Partie für sich entschied! Wir freuten uns mit Janek und seinem Trainer Kamil Miton, die beide seit der Saison 2014/15 für den HSK in der 1. Bundesliga spielen, und teilten auch die Freude aller unserer polnischen Freunde, die Janeks Sieg, verbunden mit der Qualifikation für das Kandidatenturnier, mit Stolz erfüllte.

Als Radoslaw Wojtaszek in der 4. Runde gegen Magnus Carlsen ausschied, blieb er mit dem Herzen dabei und hoffte auf Kacper Piorun, der aber in der 5. Runde gegen Bacrot ausschied, und natürlich auch auf Janek Duda, der in der 5. Runden Alexander Grischuk ausschaltete und spätestens hier seine Ambitionen verdeutlichte. Und so fieberten auch Monika Socko und Marta Michna mit ihrem Landsmann mit – wie viele Mitglieder des Klubs, die Janek schon in ihr Herz geschlossen hatten, als er mit 16 Jahren zum ersten Mal für den HSK aufschlug und mit einigen fantastischen kreativen Partien beeindruckte. Dass wir Janek in unserem Team haben, verdanken wir  in der Tat Radek, der uns nach der Saison 2013/14 verließ, aber uns seinen jungen „Nachfolger in Polen“ vermittelte. Er selbst hatte in Wettkämpfen gegen die OSG Baden-Baden zweimal mit starken Remispartien Yishy Anand beeindruckt, sodass der damalige Weltmeister ihn nicht nur in sein Sekundatenteam holte, sondern auch in sein Bundesliga-Team. Für diese Entwicklung hatten wir damals volles Verständnis, zumal Radek auch an unsere Zukunft gedacht hatte. Wir halten heute noch Kontakt. Natürlich mischt sich in unsere Freude nun die bange Frage, ob wir Janek halten können, wenigstens für die eine oder andere Partie…

Wenn alles gut geht, werden wir weiterhin drei polnische Schachfreunde in unserem Kader haben, denn Robert Kempinski, der 1997 mit zwanzig Jahren zum HSK kam, feiert in der nächsten Saison sein 25-jähriges HSK Jubiläum. Und er war es, der einst den Kontakt zu Radek Wojtaszek vermittelt hat!

Conrad Schormann hat einen schönen Bericht auf Schachbundesliga.de veröffentlicht: Wir sind mächtig stolz auf Janek!

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