Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

3.DSOL: Aller guten Dinge sind drei

In unserem letzten Match des Viertelfinales der 3. DSOL traf Sebastian Kurchs HSK V in der 6. Liga auf den ebenbürtigen Vowinkeler SC.

Wir begannen mit einer Niederlage, da Frank Neldner am 4. Brett beim Versuch, seine gedrückte Stellung etwas zu öffnen, der Dame-Läufer-Batterie des Gegners eine Diagonale in die lange sehr gewagte lange Rochade bot.

Die zweite Entscheidung fiel am 3. Brett, an dem Sebastian Kurchs Gegner die Gelegenheit zu einem Springeropfer nutzte, mit dem er ein Dauerschach gegen die aufgerissene Rochade forcierte. Mit Dg3 statt De2 hätte Sebastian dieses Opfer verhindern können, aber ein Drama war das Remis auch nicht, denn an Brett 1 und 2 standen wir gut, hatten sogar bald je einen Bauern mehr.

Natürlich war noch viel zu tun für die 1½ Punkte, die dank der Berliner Wertung für das Finale gereicht hätten. Doch John Christopher Christensen gewann mit Weiß  einen zweiten Bauern und zauberte dann sogar noch einen Mattangriff aus Brett. Daviti Maisuradze genügte also ein Remis, doch er hatte als Schwarzer im Sizilianer früh mit d6-d5 ausgeglichen und dann bald dank der aktiveren Figuren einen schwachen Bauern erobert.  Trotz knapper Zeit spielte er das Endspiel sehr sicher, hätte aber noch ein paar schöne Züge zeigen müssen, wenn sein Gegner nicht eine Figur eingestellt und gleich aufgegeben hätte.

2½:1½ bedeuten den Einzug in ein ganz besonderes Finale. Auf Wunsch unserer Gegner findet das Match schon am Donnerstag, 19. Mai, um 19:30 Uhr statt. Der abweichende Termin ist jedoch nicht die einzige Besonderheit.

Hier treffen zwei Mannschaft aufeinander, die sich schon in der Vorrunde begegnet sind. Da gewann HSK V mit 3:1 und darf nun nicht annehmen, das werde auch wieder so kommen. Denn die Schachfreunde Birkenfeld II aus Rheinland-Pfalz haben sich  als Zweite der Vorrunde ins Finale gespielt und dabei eine beachtenswerte Strecke zurückgelegt. Im Viertelfinale schalteten sie Michael Schenks HSK VI mit 2½:1½ aus, und im Halbfinale musste sich mit dem SC Diogenes II eine zweite Hamburger Mannschaft mit 1:3 geschlagen geben. Wenn das kein Hamburger Auftrag für HSK V ist!

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