Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Die Corona Einschränkungen im Sport sind beendet!
Für Spieler, Gäste und Zuschauer gibt es keine Auflagen mehr!

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Wir freuen uns über alle Interessierten , die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

3.DSOL: Noch ein zweites Team im Finale!

Während Ute Holinkas HSK 10 in der 10. Liga sehr unglücklich nach dem 2:2 gegen die SF Seelscheidt nach Berliner Wertung ausschied, gelang Olaf Ahrens‘ HSK IV in der 5. Liga mit einem überzeugenden 3½:½-Sieg gegen Hamelner SV den Einzug ins Finale.

HSK X

Tatsächlich schien unser Team aus zwei Jugendlichen und zwei erwachsenen Turniereinsteigern gegen eine ähnlich junge Mannschaft gute Chancen zu haben. Am 3. Brett gewann Ferdinand Seum früh eine Figur und bald noch einen Turm – er legte das 1:0 vor. Am 3. Brett hatte Mika Tietz zunächst einen Bauern verloren und dann noch eine Figur eingestellt und stand auf Verlust. Am Spitzenbrett holte Joel Korf gegen Caro-Kann nicht viel heraus und geriet in ein schlechtes Endspiel. Dafür stand Marcel Elhart als Schwarzer gegen ein Damenbauernendspiel sehr gut, eroberte einen Bauern und hatte ein vielversprechendes Endspiel. So schien ein 2:2 mit gleicher Berliner Wertung möglich. Doch dann kämpfte sich Mika zurück in die Partie, gewann dank einer Fesselung die Figur zurück, landete aber in einem Turmendspiel mit drei Bauern weniger. Doch sein Gegner ging mit seinen Mehrbauern fahrlässig um, und Mika spielte das Turmendspiel aktiv und leitete auch richtig trotz eines Minusbauern in ein Bauernendspiel über, das er dank seines aktiven König remis hielt. Und obwohl Joel inzwischen die Qualität und einen Bauern weniger hatte und nur noch für eine verlorene Sache kämpfte, hatten wir nun sogar Gewinnchancen, da Marcel das inzwischen klar bessere Endspiel hatte. Doch es war taktisch sehr schwer zu spielen, sodass die Chancen wechselten und schließlich nur noch ein Remis möglich war, das aber nun keinen Blitz-Stichkampf mehr brachte, sondern mit 4:6 den Verlust nach Berliner Wertung.

Schade, aber Glückwünsche an die SF Seelscheidt – und auch an unser Team zu einer erfolgreichen Saison, in der besonders die Stammpieler überzeugten : Joel Korf (4½ / 7), Roman Korf (3 ½ / 5), Marcel Elhart (4½ / 5), Artur Lerm (5/5), Ferdinand Seum (7/7). Und unser Jüngster, Luka Tietz (1½  / 3), durfte sogar im Finale ran und hat sein letztes Turmendspiel gespielt, als habe er seit Jahren Training bei Karsten Müller!

HSK IV

Unsere Jugendmannschaft hatte einen ebenbürtigen Gegner. Das Match war auch lange offen, obwohl sich früh Vorteile für uns abzeichneten. Am Spitzenbrett entwickelte David als Weißer gegen einen stärkeren Gegner einen starken Königsangriff, und am 3. Brett kam Andrés-Maurico Reyes Mantilla mit klarem Vorteil aus der Eröffnung heraus und gewann zwei Bauern. Zion Malchereck hatte mit Sizilianisch lange gleiches Spiel, und auch Joris Raschke am 4. Brett stand gegen Caro-Kann ganz gut. Bis auf das Spitzenbrett waren wir auf den Uhren meist deutlich im Rückstand, aber offenbar war die Zeit gut investiert. David aber hätte bei langsamerem Spiel die gute aggressive Verteidigung seines Gegners sicher durchschaut und wäre nicht in einem Endspiel gelandet, das er sogar genau spielen musste, um das Remis zu sichern. Da Andrés sich langsam, aber sicher dem Sieg näherte, konnten wir in Ruhe zuschauen, wie Zion vorzüglich ins Bauernendspiel abwickelte und dank seines aktiven Königs gewann. Und auch Joris verbesserte seine Stellung trotz knapper Zeit, gewann zunächst einen Bauern, aktivierte dann seine Türme, und Schwarz hatte seinem Angriff nichts mehr entgegenzusetzen: 3½:½  – eine starke Leistung unseres Teams aus der Jugend-Landesliga.

Am Donnerstag haben wir noch eine Chance: Sebastians Kurchs HSK V empfängt in der 6. Liga den starken Vowinkeler SC.

Aber schon jetzt können wir uns über unsere beste Saison freuen. In der 1. DSOL schieden alle sieben Mannschaften, die sich qualifiziert hatten, schon im Viertelfinale aus, und in der 2. DSOL scheiterten unsere drei erfolgreichsten Teams  allesamt im Halbfinale. Nun haben bereits zwei Mannschaften das Finale am 20. Mai erreicht, und eine dritte kann’s morgen auch noch versuchen!

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