Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Im HSK-Schachzentrum wird wieder Schach gespielt.

Unsere geschlossenen Trainingsgruppen treffen sich zu den vereinbarten Zeiten. Anfragen bitte über schachklub@hsk1830.de.

Einen offenen Spielbetrieb auch für Gäste gibt es jeden Freitag von 18:30 – 22:00 Uhr. Teilnahme nach dem 3 G Modell (genesen, geimpft, getestet). Anfragen über schachklub@hsk1830.de.

Einen Spielbetrieb nach dem 2 G Modell (Zutritt im ganzen Haus nur, wenn genesen oder geimpft) gibt es jeden Montag, ab dem 20.9.2021. Unsere Senioren beginnen am 18. Oktober wieder mit den regelmäßigen Treffen. 

Unsere Online Aktivitäten laufen weiter.

Luis, Niclas und Sebi, fast ein HSK Dreieck

Der Deutsche Schachbund hat seine Öffentlichkeitsarbeit mit dem Kanal SchachdeutschlandTV wesentlich verbessert.

Großmeister Sebastian Siebrecht, der auch schon die 2. DSOL begleitet hat, begrüßte als ersten Gast in einer Reihe zur Vorstellung der DSB Kader Luis Engel und bekannte sich als „Fan des HSK und seiner exzellenten Jugendarbeit“.

Am Montag, 10. Mai, wird er Niclas Huschenbeth vorstellen, mit ihm über seine Karriere sprechen und eine  seiner wichtigsten Partien zeigen.

 

Hier noch ein sentimentales Fundstück aus dem AKTUELL 04-2011 aus der Rubrik “rin un rut”, Begrüßung neuer und Verabschiedung ehemaliger Mitglieder:

Luis und Robert Engel 2011 | Foto: aktuell 4/2021 / HSK-Archiv

Luis und Robert Engel (9) haben schon 2010 mit HSK 11 die Basisklasse der HJMM gewon­nen, 2011 waren sie erst in den letzten Runden als Ersatzspieler für HSK 7 und HSK 4 wieder im Einsatz: Fußball und Ganztagsschule haben ihnen nicht genug Zeit gelassen, aber nun sind sie freitags regelmäßig dabei und endlich auch Mitglieder des Klubs, und wir haben ein starkes Zwillingspaar mehr bei uns: „die Grötzis“ Daniel und Julian werden sich bestimmt gut mit Robert und Luis verstehen.

Diese Studien sind in ge­wisser Weise Zwillinge, auch wenn sie vermut­lich von unterschiedli­chen Autoren stammen. Die linke Studie von A. Trotzki hatte ich im Jugendschach 5/2011 ent­deckt und im Training gezeigt: Spannend, wie der Turm die schwarze Dame über das Brett jagt und der Springer sie schließlich einfängt. Die gemeinsame Lösung hat allen viel Spaß gemacht. Wenige Wochen später, sagte Luis, nachdem ich ein paar an­dere schöne Studien auf dem Demo-Brett auf­gebaut und wir sie miteinander gelöst hatte: „Ich kenne auch noch eine Aufgabe“ und fing an, sie aufzubauen. Ich hatte einige Zweifel, ob es ihm gelingen könnte, die Stellung korrekt wiederzugeben, aber das einzige Problem war das zu hoch hängende Demo-Brett – bei der Dame auf der 8. Reihe brauchte er meine Hilfe. Auch Spielmann soll ja Schwierigkeiten gehabt haben, bei Simultan­spielen mit einem Turm­opfer bis nach h8 zu reichen. Aber die Stellung stimmte, und alle fingen an, nach dem Gewinnweg für Weiß zu suchen. Luis gab eine Hilfe: „Diese Aufgabe ist mir wieder eingefallen, als Sie uns neulich die Damenjagd mit dem Turm gezeigt haben!“ Schon machten sich die Kids mit dem Turm auf die Damenjagd – wie hoffentlich nun auch die Leser … Wieder geht es auf instruktive Weise um Doppelangriffe und sogar auch um Fesse­lungen.

(aus aktuell 4/2011)

 

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